vegane Pancakes mit Ahornsirup

Vegane Pancakes

Dick, weich + fluffig – wie im Pancake-Café


Ich liebe diese kleinen, dicken American Pancakes – besonders, wenn sie innen richtig fluffig sind und außen goldbraun. Dazu etwas Ahornsirup … mmmh! Und dafür braucht es weder Eier noch Bananen oder Ei-Ersatz. Endlich habe ich das perfekte Pancake-Rezept dafür. Icon Herz3 YumFlow

Das macht diese Pancakes aus:

vegane Pancakes Rezept

YumFlow–Optionen

↗ Proteinreicher

Ersetze 40 g Weizenmehl durch 30 g pflanzliches Proteinpulver (neutral oder Vanille). Je nach Proteinpulver dann etwa 40 ml zusätzlichen Sojadrink ergänzen. Serviere die Pancakes mit Soja-Skyr.

↘ Weniger Kohlenhydrate/Low Carb

Ersetze 50 g Weizenmehl durch 30 g Mandelmehl und verwende Low Carb Zucker (z.B. Erythrit). Gib bei Bedarf etwas zusätzlichen Sojadrink dazu (Mandelmehl bindet mehr Flüssigkeit). Die Pancakes werden etwas nussiger und weniger luftig. Ein klassisches Low-Carb-Rezept wird es dadurch aber nicht.

⚖ Gewichts-Balance

Kombiniere zwei bis drei Pancakes (z.B. mit Erythrit statt Zucker) mit frischem Obst und einer Portion pflanzlichem Joghurt oder Quark. So kommen neben den Kohlenhydraten auch Protein und – je nach Obst – zusätzliche Ballaststoffe auf den Teller.

Rezept • Vegane Pancakes

vegane Pancakes in der Pfanne
Vegane Pancakes
Dick, weich +fluffig – wie im Pancake-Café
Vorbereitung: 5 Minuten
Zubereitung: 15 Minuten
Backen/Kochen5 Minuten
Gesamt: 25 Minuten
Portionen: 12 Pancakes

Nährwerte pro Portion

kcal: 100 | KH: 16g | P: 3g | F: 2g | Ballaststoffe: 1g

Nährwerte nach EU-Daten berechnet (Netto-KH).Natürliche Abweichungen möglich.

Zutaten

  • 240 g Weizenmehl - Type 405 | alternativ: Dinkelmehl Type 630
  • 20 g Speisestärke - z. B. Maisstärke
  • 12 g Backpulver - ca. 3 gestr. TL
  • ¼ TL Natron
  • 30 g Süße deiner Wahl - z. B. Erythrit (Nährwerte mit Erythrit berechnet)
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Pflanzendrink - z.B. Sojadrink
  • 125 g Joghurt, pflanzlich - ungesüßt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 20 g Rapsöl - oder anderes neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Vanille - z.B. Extrakt o. Aroma
  • etwas neutrales Öl - zum Ausbacken (nicht in Nährwerte mit eingerechnet)
Rezeptzutaten zur Einkaufsliste

Anleitung
 

  • Flüssige Zutaten verrühren: Sojadrink, Zitronensaft, Sojajoghurt, Rapsöl und Vanille verrühren.
  • Trockene Zutaten mischen: Mehl, Speisestärke, Backpulver, Natron, Süße und Salz in einer zweiten Schüssel gut vermischen.
  • Teig anrühren: Flüssige Zutaten dazugeben und nur kurz mit einem Schneebesen verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Kleine Klümpchen sind okay! Der Teig soll dickflüssig sein und langsam vom Löffel fallen.
    vegane Pancakes Teig anrühren
  • Kurz ruhen lassen: Den Teig 5 Minuten stehen lassen. Inzwischen eine beschichtete Pfanne bei mittlerer bis eher niedriger Hitze vorheizen. Falls der Teig zu fest geworden ist, esslöffelweise etwas Sojadrink ergänzen.
    vegane Pancakes anbraten
  • Pancakes backen: Pfanne ganz dünn einölen und pro Pancake etwa 2–3 gehäufte EL Teig hineingeben. Kleine Kreise von etwa 10 cm formen, aber nicht flach verstreichen.
    vegane Pancakes anbraten
  • Einmal wenden: Nach ungefähr 2–3 Minuten zeigen sich kleine Bläschen und die Ränder werden etwas matter. Wenn die Unterseite leicht goldbraun ist, vorsichtig wenden und weitere ca. 2 Minuten backen, bis die Pancakes durch sind. Nicht platt drücken!
    knusprige vegane Pancakes
  • Genießen: Die fertigen Pancakes direkt servieren oder bis zum Essen locker warm halten. Mit Beeren, Joghurt oder Ahornsirup schmecken sie besonders lecker.

Thermomix® Anleitung

  • Flüssige Zutaten in den Mixtopf geben und 10 Sek./Stufe 3 verrühren.
  • Trockene Zutaten dazugeben und 10 Sek./Stufe 3 vermischen. Mit dem Spatel kurz nacharbeiten, falls noch trockenes Mehl zu sehen ist.
  • Teig 5 Minuten ruhen lassen, Konsistenz prüfen und wie beschrieben in der Pfanne ausbacken.

Airfryer Tipp

Pancakes klappen sogar im Airfryer:
  • In kleinen, flachen und hitzebeständigen Silikonformen kannst du die Pancakes auch in der Heißluftfritteuse zubereiten. Formen dünn einfetten und höchstens etwa 1,5 cm hoch mit Teig befüllen.
  • Bei ca. 160 °C etwa 8–12 Minuten backen und mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die Mitte durch ist. Die genaue Zeit hängt von Form und Gerät ab.
Sie werden eher wie kleine weiche Küchlein und bekommen nicht die typische goldbraune Pfannenoberfläche. Für klassische American Pancakes bevorzuge ich deshalb die Pfanne.

Varianten

  • Blaubeer-Zitronen-Pancakes: Gib den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Grundteig. Verteile etwa 100 g Blaubeeren direkt auf den noch feuchten Pancakes in der Pfanne, bevor du sie wendest. Das schmeckt schön frisch und fruchtig – besonders mit einem Klecks Sojajoghurt.
  • Schoko-Pancakes: Ersetze 20 g Weizenmehl durch 20 g ungesüßten Backkakao und ergänze etwa 20–30 ml Sojadrink. Wer mag, gibt noch 30 g vegane Schokodrops dazu. Besonders lecker mit Himbeeren oder warmen Kirschen.
  • Apfel-Zimt-Pancakes: Gib 1 TL Zimt und 80 g fein geriebenen Apfel in den Teig. Reduziere den Sojadrink dafür zunächst um 30 ml und ergänze bei Bedarf etwas Flüssigkeit. Die Pancakes werden schön saftig und schmecken toll mit Apfelmus oder Mandelmus.
  • Herzhafte Kräuter-Pancakes: Lass Süße und Vanille weg. Gib stattdessen 1 EL Hefeflocken, 2 EL gehackte Kräuter, eine fein geschnittene Frühlingszwiebel, etwas Pfeffer und zusätzlich etwa ¼ TL Salz in den Teig. Optional passen 40 g gut abgetropfter Mais dazu. Perfekt mit Kräuterquark, Avocado oder einer cremigen Pilzrahmsauce.
  • Pancakes vom Blech: Keine Lust, alle einzeln auszubacken? Verteile den Teig in einer gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Form (ca. 20 × 30 cm). Nach Wunsch mit Beeren belegen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ungefähr 16–20 Minuten backen. Sobald die Mitte durch ist, in Stücke schneiden. 
    Das Ergebnis ist etwas kuchenartiger als aus der Pfanne – dafür können alle gleichzeitig essen!
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Vegane Pancakes
Tipps zum Gelingen + Infos

Damit vegane Pancakes wirklich fluffig werden

Du kennst das vielleicht: Der Teig sieht super aus, aber in der Pfanne werden daraus flache Gummi-Fladen. Nicht unbedingt das, was man sich unter American Pancakes vorstellt. 😅 Dabei machen Kleinigkeiten den Unterschied:
Der Teig muss dickflüssig sein. Er soll langsam und schwer vom Löffel fallen, nicht wie klassischer Pfannkuchenteig verlaufen. Wenn er sich in der Pfanne sofort zu einem dünnen Fladen ausbreitet, ist er zu flüssig.
Nicht zu lange rühren! Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, reicht es. Zu starkes Rühren kann den Teig zäher machen.
Die Pfanne nicht zu heiß einstellen. Die Pancakes brauchen etwas Zeit, um innen aufzugehen und durchzugaren. Werden sie zu schnell dunkel, bleibt die Mitte womöglich noch teigig.
Mein Tipp: Starte mit einem einzigen Test-Pancake. Dann kannst du Hitze und Teigkonsistenz noch anpassen, bevor du die ganze Pfanne füllst.

Warum funktionieren Pancakes ohne Eier so gut?

Bei klassischen Pancakes helfen Eier, den Teig zu binden und zu stabilisieren. Aber Pancakes ohne Eier können auch ganz wunderbar werden.
Hier übernehmen Mehl und Stärke die Struktur, während Sojajoghurt für Feuchtigkeit sorgt. Natron reagiert mit der Säure aus Joghurt und Zitrone, wodurch kleine Gasbläschen entstehen. Backpulver unterstützt das Aufgehen zusätzlich.
Deshalb: Du brauchst weder Banane noch Leinsamen oder fertiges Ei-Ersatzpulver. Und der Teig schmeckt schön neutral – genau richtig für süße und herzhafte Varianten.

Rezept für vegane Pancakes

Pancakes oder Pfannkuchen – was ist eigentlich der Unterschied?

Pancakes und Pfannkuchen sind zwar verwandt, aber keineswegs dasselbe.
American Pancakes sind klein, dick und weich, fast wie kleine Küchlein. Durch Backpulver gehen sie beim Backen auf.
Klassische Pfannkuchen sind größer, dünner und biegsamer. Sie lassen sich wunderbar rollen oder füllen.
Wenn du also etwas zum Füllen oder Aufrollen suchst, ist mein Rezept für vegane Pfannkuchen die bessere Wahl.

Dreamteam Pancakes und Ahornsirup

Ich finde, warme Pancakes und Ahornsirup passen einfach perfekt zusammen. Der Sirup bringt eine angenehm karamellige Süße mit, läuft zwischen die Pancake-Schichten und macht sie noch saftiger. Mmmh!

Aber welcher Ahornsirup ist der beste für Pancakes?
Golden:
Mild und zart im Geschmack.
Amber: Aromatisch und angenehm ausgewogen. Mein Favorit für Pancakes!
Dark: Kräftiger, mit deutlicheren Karamellnoten. Super zu Schokolade und Nüssen.

Ist Ahornsirup gesünder als Zucker?
Ahornsirup enthält zwar geringe Mengen Mineralstoffe, besteht aber trotzdem überwiegend aus Zucker. Er ist also kein Low-Carb-Süßungsmittel und wirkt sich ebenfalls auf den Blutzucker aus. Ein Esslöffel liefert ca. 50 kcal und 12 g Zucker. Deshalb nehme ich lieber nur ein wenig und kombiniere ihn mit frischen Beeren oder Nussmus.
Aber ich finde: Pancakes dürfen auch einfach mal süß sein.

vegane Pancakes

Was passt zu veganen Pancakes?

Das Schöne am Grundrezept ist, dass du mit den Toppings jedes Mal etwas anderes daraus machen kannst.
Fruchtig: Heidelbeeren, Erdbeeren, Bananenscheiben, Himbeeren oder warme Kirschen.
Cremig: Sojajoghurt, Soja-Skyr, Mandelmus, Erdnussmus oder veganer Vanillejoghurt.
Süß: Ahornsirup, Apfelmus, vegane Schokocreme, Zimt oder etwas Puder-Erythrit.
Herzhaft: Veganer Kräuterquark, gebratene Champignons, Avocado, Tomaten oder eine würzige Rahmsauce.
Mein Tipp für ein unkompliziertes Frühstück: Warme Pancakes mit Soja-Skyr, ein paar Blaubeeren und einem kleinen Klecks Mandelmus. Das schmeckt ein bisschen wie Kuchen zum Frühstück!

Glutenfreie vegane Waffeln

Du kannst eine glutenfreie 1:1-Mehlmischung für Kuchen oder Pancakes ausprobieren. Ersetze damit das Weizenmehl, lasse die Speisestärke im Rezept und passe die Flüssigkeit bei Bedarf an. Je nach Mischung können die Pancakes etwas brüchiger oder kompakter werden.

„So einfach gemacht!“

Meal Prep, Aufbewahren + Einfrieren

Vorbereiten klappt super: Du kannst die trockenen Zutaten schon am Vorabend mischen und die flüssigen getrennt bereitstellen. Den fertigen Teig würde ich möglichst frisch anrühren, damit die Triebmittel ihre Wirkung nicht schon vor dem Backen verlieren.
Wie lang hält es im Kühlschrank?: Fertige Pancakes vollständig abkühlen lassen und luftdicht verschlossen etwa 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Aufwärmen: In der beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze, im Toaster oder im Airfryer bei ca. 150–160 °C wenige Minuten erwärmen. So schmecken sie fast wieder wie frisch gebacken.
So klappt das einfrieren: Pancakes einzeln oder mit Backpapier dazwischen einfrieren. Für die beste Qualität innerhalb von etwa 2–3 Monaten aufbrauchen. Mein Tipp: Gleich die doppelte Menge backen und einen Teil einfrieren. Gerade an hektischen Morgen ist ein fertiger Pancake aus dem Toaster schon ziemlich praktisch!

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Vegane Pancakes
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

❔ Kann ich die Pancakes auch ohne Sojajoghurt machen?

Ja. Du kannst die 125 g Sojajoghurt durch zunächst etwa 100 ml zusätzlichen Pflanzendrink ersetzen. Der Teig wird etwas weniger cremig und die Pancakes möglicherweise weniger saftig. Ergänze bei Bedarf etwas Flüssigkeit oder Mehl, bis die Konsistenz wieder passt.

❔ Kann ich das Natron weglassen?

Ja, ersetze es durch ungefähr ½ TL zusätzliches Backpulver. Die Pancakes können dann etwas weniger locker aufgehen, funktionieren aber grundsätzlich auch ohne Natron.

❔ Kann ich statt Erythrit auch normalen Zucker verwenden?

Ja, problemlos. Du kannst etwa 30 g Zucker verwenden. Erythrit süßt etwas weniger stark als Zucker und kann beim Abkühlen eine leicht andere Textur ergeben. Mit Zucker werden die Pancakes außerdem tendenziell etwas stärker gebräunt. Die Nährwerte verändern sich dadurch.

❔ Kann ich die Pancakes auch mit Vollkornmehl backen?

Ja, allerdings werden sie etwas kräftiger und kompakter. Ich würde zuerst nur etwa ein Drittel des Weizenmehls durch Vollkornmehl ersetzen und bei Bedarf etwas zusätzlichen Sojadrink dazugeben. So bleibt die typische fluffige Konsistenz eher erhalten.

❔ Kann ich auch ganz kleine Mini-Pancakes machen?

Klar! Verwende pro Pancake etwa 1 TL Teig und backe mehrere kleine Pancakes gleichzeitig. Die Backzeit verkürzt sich deutlich. Die kleinen Pancakes schmecken mit Obst, Joghurt oder als Pancake-Spieße besonders lecker.

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