Vegane Bratensauce für veganes Gericht.

Vegane Bratensoße
aus dem Ofen


↓ Zum Rezept Diese vegane Bratensoße röstet fast nebenbei im Ofen und schmeckt trotzdem dunkel, rund und wunderbar herzhaft. 💚

Ofenwärme statt Mehlschwitze

Bei Bratensoße merke ich immer wieder: Egal ob Klöße, Kartoffelpüree, Gemüse, Pilze oder Bratlinge – alles schmeckt sofort runder, wenn so eine dunkle, würzige Soße dazukommt.

Und ich verstehe absolut, warum man manchmal zu Fertigprodukten greift: zu wenig Zeit, zu wenig Energie, zu viel los. Genau deshalb liebe ich solche Ofen-Rezepte. Alles darf erst mal in Ruhe rösten, während man selbst kurz durchatmet – und am Ende wartet trotzdem eine richtig gute vegane Bratensoße.

Ganz nebenbei entsteht Genuss.


🥬 YUM

Diese Bratensoße schmeckt dunkel, würzig und voll, aber nicht schwer. Geröstete Zwiebeln, Tomatenmark, Tamari, Balsamico und ein Hauch Hefeflocken sorgen für Tiefe, leichte Süße und genau die herzhafte Wärme, die zu Klößen, Kartoffelpüree, Pilzen, Gemüse oder Bratlingen passt. 😋

💚 FLOW

B-Vitamine aus den Hefeflocken, Lycopin aus dem Tomatenmark und Kalium aus Zwiebeln und Gemüse bringen mehr mit als nur Geschmack. Dazu kommt der stressfreie Alltagsfaktor: vorbereiten, einfrieren, entspannt wieder aufwärmen.

YumFlowOptionen

ProteinUpgrade
– proteinreicher für Sättigung + Fokus:

Für eine proteinreichere Version kannst du 100–150 g Naturtofu sehr fein mit der Bratensauce cremig mixen. Oder du wählst einfach zur veganen Sauce eine leckere proteinreiche Beilage wie Seitan, Knusper-Tofu oder Linsenbratlinge.

Low-CarbOption
– kohlenhydratbewusst für sanfte Energie:

Ersetze eine Karotte komplett durch 180 g braune Champignons und lass den Ahornsirup weg. So bleibt die Sauce aromatisch und herzhaft, wird aber etwas erdiger und bringt weniger natürliche Süße mit. Am besten passt sie dann zu einer Low-Carb-Beilage wie gebratenen Pilzen, Selleriepüree, Blumenkohlpüree oder kohlenhydratarmem Ofengemüse.

für Gewichts-Balance
– Volumen ohne Reue:

Ich finde, diese Sauce macht Balance ganz einfach: durch dieses herzhafte, kraftvolle Aroma schmeckt alles befriedigender und sättigender. So wird schon der Blumenkohl mit dieser Sauce zum Wohlfühl-Hauptgericht.

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Rezept
Vegane Bratensoße

Braune vegane Bratensoße mit frischem Gemüse
Vegane Bratensoße
Schritt-für-Schritt-Modus
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Back-/Kochzeit1 Stunde
Gesamtzeit: 1 Stunde 10 Minuten
Portionen: 8 Portionen

Nährwerte pro Portion

kcal: 82 | KH: 8g | P: 2g | F: 4g

Nährwerte nach EU-Daten berechnet (Netto-KH). Natürliche Abweichungen möglich.

Zutaten

  • 2 EL Öl
  • 3 große Zwiebeln grob gewürfelt
  • 2 Karotten grob gewürfelt
  • 120 g Knollensellerie, grob gewürfelt oder 150–180 g braune Champignons oder 1 zusätzliche Karotte + 1 kleines Stück Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 650 ml kräftige Gemüsebrühe
  • 2 EL Tamari oder Sojasauce für glutenfrei: Tamari verwenden
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL dunkler Balsamico
  • 2 TL Hefeflocken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • schwarzer Pfeffer
  • ½ TL Ahornsirup optional
  • 1 Prise Rauchsalz optional
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Anleitung

  • Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alternativ gehen auch 200 °C Umluft.
  • Zwiebeln, Karotten, Knollensellerie oder die gewählten Alternativen zusammen mit dem Knoblauch in eine hohe ofenfeste Auflaufform oder in einen gusseisernen Topf/Bräter geben. Mit dem Öl gut mischen.
    Gemüse in einer Schüssel vorbereitet für vegane vegetarische bratensoße
  • Das Gemüse 40–50 Minuten rösten, bis es deutlich gebräunt, weich und aromatisch ist. Nach etwa der halben Zeit einmal umrühren.
  • Tomatenmark unterrühren und alles weitere 8–10 Minuten rösten, damit das Tomatenmark dunkler wird und kräftig mitröstet.
    Gemüse und Tomatenmark in Schüssel gemischt für vegane vegetarische bratensoße
  • Brühe, Tamari, Senf, Balsamico, Hefeflocken, Lorbeer, Thymian, Pfeffer und optional Ahornsirup oder Rauchsalz zugeben. Einmal gut umrühren und die gerösteten Stellen vom Boden lösen.
    vegane vegetarische bratensoße wird zubereitet.
  • Die Form oder den Bräter noch 5–10 Minuten im heißen Ofen stehen lassen, damit sich alles verbindet. Der Ofen kann dabei auch schon ausgeschaltet sein.
  • Lorbeerblatt entfernen. Die Sauce direkt in der Form oder im Bräter fein pürieren. Wenn du sie noch feiner möchtest, gib alles in einen guten Mixer.
    vegane vegetarische bratensoße wird püriert.
  • Falls sie zu dick ist, etwas mehr Brühe ergänzen. Falls sie noch etwas kräftiger werden soll, kurz offen stehen lassen oder 2–3 Minuten auf dem Herd einkochen.
  • Noch einmal abschmecken und heiß servieren oder vollständig abkühlen lassen und portionsweise einfrieren.

Varianten

  • Rotwein-Version: Ersetze 150 ml Brühe durch trockenen Rotwein. Dadurch wird die Sauce etwas tiefer und festlicher, ohne komplizierter zu werden. Besonders gut für Klöße, Kartoffelpüree oder Gästeessen.
  • Steinpilz-Version: Gib 2–3 getrocknete Steinpilze zusammen mit der Brühe dazu. Sie weichen in der heißen Flüssigkeit weich und bringen deutlich mehr Umami mit. Danach einfach mitpürieren.
  • Rosmarin-Thymian-Version: Lege beim Rösten 1 kleinen Rosmarinzweig und etwas extra Thymian mit in die Form. Das gibt der Sauce eine winterliche, herzhafte Richtung und passt besonders gut zu Ofenkartoffeln oder Bratlingen.
  • Sahnige Mandelmus-Version: Rühre nach dem Pürieren 2–4 TL helles Mandelmus unter die heiße Sauce. Dadurch wird sie etwas weicher, runder und leicht cremiger, ohne ihren dunklen Charakter zu verlieren. Falls nötig, mit 1–2 EL Brühe glattrühren.
  • Champignon-Deluxe-Version: Nimm komplett nur braune Champignons statt Sellerie oder Karotte. Die Sauce wird dadurch erdiger, dunkler und etwas kräftiger im Geschmack. Ein Hauch Ahornsirup balanciert das sehr schön aus.

Thermomix® Anleitung

  • Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Zwiebeln, Karotten, Sellerie oder Alternative und Knoblauch in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
  • Das Gemüse mit dem Öl in eine hohe Auflaufform oder einen gusseisernen Bräter umfüllen und 30 Minuten rösten.
  • Tomatenmark einrühren und weitere 5 Minuten rösten.
  • Brühe, Tamari, Senf, Balsamico, Hefeflocken, Lorbeer, Thymian, Pfeffer und optional Ahornsirup zugeben und 20 Minuten offen im Ofen garen.
  • Lorbeer entfernen, alles zurück in den Mixtopf geben und 30 Sek./Stufe 8, dann 20 Sek./Stufe 10 fein pürieren.
  • Bei Bedarf mit etwas Brühe anpassen oder kurz nachziehen lassen.

Airfryer Tipp

Für eine kleine Menge kannst du das Gemüse auch im Airfryer rösten:
  • bei 190 °C etwa 18–22 Minuten, zwischendurch 1–2-mal schütteln. Danach mit den restlichen Zutaten in einen kleinen Topf oder Mini-Bräter geben, kurz weich schmoren und fein pürieren. Das ist besonders praktisch, wenn du nur für 2–3 Personen Sauce brauchst.

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Hintergründe + Infos
Vegane Bratensoße

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Darum funktioniert das so gut

Der Geschmack dieser Sauce entsteht vor allem durch die Reihenfolge. Erst das Gemüse, dann das Tomatenmark, dann die Flüssigkeit – genau das bringt Tiefe. Solange das Gemüse trocken röstet, entwickeln sich die dunklen Röstaromen, die später die ganze Sauce tragen. Das pürierte Gemüse sorgt anschließend für Bindung, sodass du keine Mehlschwitze brauchst.
Genau deshalb schmeckt die Sauce voll und rund, ohne schwer oder stumpf zu wirken. Es ist also weniger ein Trick mit einer Geheimzutat als vielmehr eine clevere Küchenlogik – und vor allem funktioniert das ganz entspannt im Ofen.

Noch was zu den Zutaten

Zwiebeln sind hier die eigentliche Hauptzutat, weil sie beim Rösten Süße, Fülle und dunkle Tiefe entwickeln. Karotten geben eine weichere, rundere Basis, während Sellerie oder Champignons die herzhafte Richtung verstärken. Die Hefeflocken sind bewusst sparsam dosiert: Sie sollen nur im Hintergrund mehr Würze liefern, nicht den Geschmack verändern. Wenn du eher vegetarisch suchst, passt dieses Rezept trotzdem hervorragend, weil es geschmacklich genau dort andockt, wo klassische Bratensoße erwartet wird – nur eben pflanzlich.

Damit nichts schief geht

Der häufigste Fehler ist zu wenig Farbe. Wenn das Gemüse nur weich wird, aber nicht richtig röstet, bleibt die Sauce flacher. Lieber mutig rösten (aber natürlich nicht verbrennen lassen 😉). Auch beim Pürieren lohnt sich Gründlichkeit: Eine Minute länger mixen macht oft den Unterschied zwischen rustikal und richtig schön glatt.
Bei salziger Brühe oder sehr würzigem Tamari lieber erst etwas zurückhaltender starten und am Ende nachjustieren. Zu dicke Sauce lässt sich leicht mit Brühe entspannen, zu dünne darf einfach noch ein paar Minuten offen einkochen.

Funktioniert überall

Ich mag diese Bratensoße besonders, weil sie genauso gut zu Kartoffelpüree, veganen Würstchen, gebratenen Pilzen, Bratlingen oder Ofengemüse passt. Wenn ein kleines Glas davon im Kühlschrank oder Tiefkühler wartet, fühlt sich ein schnelles Abendessen sofort kompletter an.

Für den Alltag und Feiertage

Ich finde, dass diese vegane Bratensoße super in den Alltag passt, weil sie “so nebenbei” im Ofen gart. Aber sie steht bei uns auch an Festtagen oder wenn Gäste kommen auf dem Tisch. Dann liebe ich die Sauce am meisten in der Version (siehe Rezept) mit den getrockneten Steinpilzen und einem Klecks cremigem Mandelmus – mmmmh.

Diese vegane Sauce macht alles sofort herzhaft-würzig.

Vegane Bratensoße mit Gemüse als veganes Gericht

Tipps + Tricks

für “vegane Bratensoße”

✔ Mehr Röstaromen

  • Röste das Gemüse lieber etwas mehr als zu vorsichtig. Genau dort entsteht der Geschmack, der später nach kräftiger Bratensoße schmeckt.

✔ So liebe ich entspannt kochen

  • Alles in der Auflaufform oder Gusseisernem Topf/Bräter rösten, schmoren und am Ende direkt darin pürieren. Weniger Geschirr, weniger Arbeit. Halte den Stabmixer dabei leicht schräg und bewege ihn eher langsam – so spritzt es deutlich weniger.

✔ Staudensellerie statt Knolle

  • Wenn du keinen Knollensellerie hast, funktionieren 2–3 Stangen Staudensellerie sehr gut. Er schmeckt etwas frischer und grüner, deshalb passt dazu eine kleine Prise Ahornsirup oder andere Süße besonders gut als Ausgleich.

✔ Glutenfrei kochen

  • Diese Bratensoße ist von der Rezeptlogik her wunderbar glutenfrei-tauglich, weil sie ohne Mehl auskommt. Wichtig ist nur, dass du wirklich Tamari und glutenfreie Brühe verwendest.

✔ Meal Prep

  • Für Meal-Prep lohnt sich eine doppelte Menge sehr. Kleine Portionen im Kühlschrank oder Tiefkühler machen spätere Kartoffel-, Pilz- oder Bratlingsgerichte sofort runder.

✔ Aufbewahrung + Einfrieren

  • Im Kühlschrank hält sich die Sauce etwa 3–4 Tage.
  • Eingefroren hält sie etwa 3 Monate. Nach dem Auftauen langsam erhitzen und bei Bedarf mit 1–2 EL Brühe wieder glatt rühren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

❔ Geht es auch ohne Sellerie?

Ja, problemlos. Braune Champignons sind die beste Alternative, weil sie ähnlich viel herzhafte Tiefe mitbringen. Mehr Karotte funktioniert auch, macht die Sauce aber etwas milder. Ein kleines Stück Lauch kann den Übergang sehr gut auffangen.

❔ Ist diese Sauce low carb?

Sie ist eher kohlenhydratbewusster als klassische Bratensoße mit Mehl, weil sie ohne Mehlschwitze auskommt. Die KH kommen hier vor allem aus Zwiebeln, Karotten und etwas Tomatenmark. Mit mehr Champignons und weniger Karotte wird sie noch etwas leichter. Aber natürlich kommt es immer auf die Beilage an 😉.

❔ Kann ich sie auch auf dem Herd machen?

Ja. Dann röstest du das Gemüse im Topf kräftig an, gibst Tomatenmark und danach die Flüssigkeit dazu und lässt alles weich köcheln. Der Ofen ist hier vor allem die bequemere Methode, nicht die einzig mögliche.

❔ Passt die Sauce auch zu vegetarischen Gerichten?

Ja, sehr gut. Auch wenn sie klar vegan ist, passt sie geschmacklich wunderbar zu klassischen vegetarischen Kombinationen wie Klößen, Kartoffeln, Pilzen oder Gemüsebratlingen.

❔ Kann ich die Sauce am Vortag machen?

Ja, und das ist sogar eine sehr gute Idee. Nach einer Nacht im Kühlschrank wirkt sie oft noch runder, weil sich die Aromen besser verbinden. Vor dem Servieren einfach langsam erwärmen und bei Bedarf mit etwas Brühe anpassen.

Lass es dir schmecken! Dany

Genau diese kleinen Basis-Rezepte machen den Küchenalltag leichter.


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