Veganer Patty mit Gurkenscheiben

Veganes Patty

für Burger + vegane Frikadellen


↓ Zum Rezept Dieses schnell gemachte vegane Patty ist würzig und saftig, proteinreich, Low Carb und perfekt für Burger, Bowls und zum Salat. 💚

Patty für Party + Alltag

Es gibt ja viele Patty-Rezepte. Aber ich wollte keine Kompromisse: keinen „netten Gemüsebratling“, sondern geballte herzhafte Protein-Power (und natürlich schnell + unkompliziert gemacht).

Die Lösung ist eine Mischung aus Naturtofu, Räuchertofu, trocken angebratenen Champignons, Mandeln, Tomatenmark und Sojasauce. Das macht es herzhaft, stabil und richtig alltagstauglich. Du kannst es als Burger-Patty nutzen, zum Salat genießen oder etwas kleiner als vegane Frikadelle braten.

Mein liebstes veganes Patty.


🥬 YUM

Dieses vegane Patty ist außen würzig gebraten, innen saftig und richtig herzhaft. Räuchertofu bringt Tiefe, Champignons liefern Umami und Mandeln sorgen für Biss. Perfekt für Burger, Salat-Wraps, Bowls oder als vegane Frikadelle mit Dip. 😋

💚 FLOW

Tofu und Räuchertofu liefern pflanzliches Protein für Sättigung und stabile Energie. Mandeln bringen Magnesium und sättigende Fette, während Champignons und Tomatenmark für Umami sorgen. So wird aus Burgerlust ein alltagstaugliches Wohlfühlgericht.

YumFlowOptionen

ProteinUpgrade
proteinreicher für Sättigung + Fokus:

Dieses Patty ist mit 17 g Protein pro Portion bereits proteinreich. Wenn du noch mehr willst, ersetze das Kichererbsenmehl durch 20 g Sojamehl (macht aber kaum einen Unterschied) oder serviere ihn mit einer proteinreichen Sauce aus Sojajoghurt, Senf, Gurkenwasser und Hefeflocken.

Low-CarbOption
kohlenhydratbewusst für sanfte Energie:

Für eine strengere Low-Carb-Version nimm 20 g Sojamehl statt Kichererbsenmehl und serviere das Patty nicht im klassischen Brötchen, sondern in großen Salatblättern, als Burger-Bowl oder mit Gurke, Gewürzgurke und Zwiebeln und halte die Sauce zuckerfrei.

für Gewichts-Balance
Volumen ohne Reue:

Für eine leichtere Mahlzeit baust du das Patty auf viel Eisbergsalat, Gurke, Tomate, Gewürzgurken und gebratenen Pilzen auf. Die Sauce nicht weglassen, sondern mit etwas Gurkenwasser strecken. So bleibt das Burgergefühl da, aber der Teller wird größer, frischer und leichter.

Rezept • Veganer Patty

Veganer Patty mit Salat und Zwiebeln
Veganes Patty
Schritt-für-Schritt-Modus
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Back-/Kochzeit30 Minuten
Gesamtzeit: 45 Minuten
Portionen: 7 Portionen

Nährwerte pro Portion

kcal: 185 | KH: 5g | P: 17g | F: 11g

Nährwerte nach EU-Daten berechnet (Netto-KH). Natürliche Abweichungen möglich.

Zutaten

  • 300 g Naturtofu sehr gut ausgedrückt
  • 150 g Räuchertofu
  • 80 g Champignons sehr fein gehackt
  • 40 g Mandeln mit Schale fein gehackt (alternativ: Pekannüsse für milderen Geschmack)
  • 30 g Mandelmehl oder fein gemahlene Mandeln
  • 20 g Kichererbsenmehl alternativ: 20 g Sojamehl
  • 10 g geschrotete Leinsamen
  • 45 ml warmes Wasser
  • 15 g ungesüßter Sojajoghurt
  • 4 EL Tamari-Sojasauce
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • TL Hefeflocken
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Rauchsalz oder etwas Liquid Smoke
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • ½-1 TL Erythrit oder Süße deiner Wahl
  • ½ TL vegane Worcestersauce optional
  • etwas Öl zum Braten
  • 8 g getrocknete Pilze optional (fein mahlen und direkt trocken in die Masse geben)
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Anleitung

  • Leinsamen mit warmem Wasser verrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
  • Champignons sehr fein hacken und in einer Pfanne ohne Öl ca. 5 Minuten trocken anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
  • Naturtofu und Räuchertofu sehr gut ausdrücken und fein zerbröseln.
  • Alles in eine Schüssel geben und ca. 2 Minuten kräftig verkneten. Die Masse soll feucht, formbar und leicht klebrig sein, aber nicht matschig.
    Zutaten für vegane Patties mischen
  • Aus der Masse 7 Patties formen und ca. 20 Minuten kalt stellen.
    Vegane Patties formen
  • In einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten pro Seite braten, bis die Patties kräftig gebräunt sind.
    Vegane Patties in der Pfanne braten
  • Vor dem Servieren ca. 3 Minuten ruhen lassen. Dann werden sie stabiler und lassen sich besser in Burger stapeln.

Varianten

  • Vegane Frikadelle: Forme aus der Masse kleinere, rundere Stücke. Für den Frikadellen-Geschmack kannst du eine kleine Prise Majoran und etwas mehr Senf ergänzen. Bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten pro Seite braten und mit Salat oder Dip servieren.
  • BBQ-Patty: Gib zusätzlich ½ TL Liquid Smoke und 1 TL zuckerfreie BBQ-Sauce oder etwas mehr Tomatenmark in die Masse. Der Patty wird dadurch dunkler, rauchiger und passt besonders gut zu Gewürzgurken, Zwiebeln und Burger-Sauce.
  • Mini-Patties: Forme 14 kleine (runde) Patties statt 7 große. Sie eignen sich gut für Party, Kinder, Snackplatten oder Meal Prep. In der Pfanne brauchen sie ca. 3 Minuten pro Seite, im Airfryer ca. 9 Minuten bei 180 °C.
  • Bowl-Patty: Forme die Patties etwas dicker und schneide sie nach dem Braten in Streifen. So passen sie perfekt auf Burger-Bowls mit Salat, Gurke, Tomaten, roten Zwiebeln und Sauce. Vor dem Schneiden kurz ruhen lassen.
  • Sesam-Krusten-Patty: Drücke die geformten Patties vor dem Braten leicht in Sesam. Nur dünn andrücken, nicht dick panieren. Bei mittlerer Hitze braten, damit der Sesam nicht verbrennt. Das gibt eine schöne Kruste und leicht nussiges Aroma.

Thermomix® Anleitung

  • Leinsamen mit warmem Wasser separat verrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
  • Champignons in den Mixtopf geben und 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Danach in einer Pfanne ohne Öl ca. 5 Minuten trocken anbraten.
  • Mandeln in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 6 hacken. Umfüllen.
  • Naturtofu und Räuchertofu in Stücken in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
  • Champignons, Mandeln, Mandelmehl, Kichererbsenmehl, Leinsamen-Gel, Sojajoghurt, Sojasauce, Tomatenmark, Senf, Hefeflocken und Gewürze zugeben.
  • Alles 25 Sek./Linkslauf/Stufe 4 vermengen. Mit dem Spatel nach unten schieben und bei Bedarf nochmals 10 Sek./Linkslauf/Stufe 4 mischen.
  • Masse herausnehmen, 7 Patties formen, ca. 20 Minuten kühlen und anschließend in Pfanne oder Airfryer garen.

Airfryer Tipp

Veganer Patty aus dem Airfryer:
  • Für den Airfryer die Patties dünn mit Öl einpinseln und bei 180 °C ca. 12 Minuten garen. Nach der Hälfte vorsichtig wenden. Für mehr Burgerkruste am Ende bei 200 °C ca. 2 Minuten nachrösten.

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Hintergründe + Infos • Veganes Patty

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Darum funktioniert das so gut

Ein veganes Patty braucht mehr als nur eine formbare Masse. Er muss außen bräunen, innen saftig bleiben und genug Würze haben, damit er im Burger nicht untergeht. Naturtofu bringt Protein und eine neutrale Basis, Räuchertofu liefert Tiefe und eine leichte Rauchigkeit.
Die Champignons sind hier der kleine Umami-Trick. Wenn du sie trocken anbrätst, verlieren sie Wasser und schmecken konzentrierter. Mandeln geben Biss, Leinsamen halten die Masse zusammen und Kichererbsenmehl sorgt für Struktur. Dadurch wird das Patty stabil, aber nicht trocken.

Noch was zu den Zutaten

Kichererbsenmehl macht das Patty etwas runder und herzhafter. Sojamehl ist dagegen proteinreicher und kohlenhydratärmer. Für eine strengere Low-Carb-Version ist Sojamehl deshalb die bessere Wahl, geschmacklich wirkt Kichererbsenmehl aber oft etwas wärmer und vertrauter.
Mandeln mit Schale passen gut, weil sie Biss geben und weniger bitter wirken als Walnüsse. Pekannüsse schmecken noch milder, fast leicht buttrig, haben aber etwas weniger Protein. Walnüsse würde ich nur verwenden, wenn du diesen herberen Geschmack bewusst möchtest.

Veganes Patty oder vegane Frikadelle?

Die Basis ist ähnlich, aber die Richtung ist eine andere. Ein veganes Patty soll flacher, kräftiger gebraten und eher burgerartig gewürzt sein. Eine vegane Frikadelle darf etwas runder, weicher und klassischer schmecken – zum Beispiel mit Senf, Majoran oder Muskat.
Darum kannst du dieses Rezept flexibel nutzen. Für Burger lässt du Kräuter eher weg und setzt auf Rauch, Sojasauce und Kruste. Für vegane Frikadellen formst du kleinere Stücke und würzt etwas hausmannsköstlicher (ich finde Petersilie passt da super).

Damit nichts schief geht

Der häufigste Fehler ist zu viel Feuchtigkeit. Wenn der Tofu nicht gut ausgedrückt wird oder die Champignons roh in die Masse kommen, werden die Patties weicher und brechen leichter. Deshalb lohnt sich der kleine Extra-Schritt mit dem trockenen Anbraten.
Wenn die Masse zu weich ist, gib 1 EL Mandelmehl dazu. Wenn sie zu trocken wirkt, reichen 1 TL Sojajoghurt oder Sojasauce. Nach dem Kühlen wird die Masse immer noch etwas fester, also nicht zu früh zu viel nachbessern.

Beste Anwendung im Alltag

Das Patty ist nicht nur für Burger praktisch. Du kannst es vorbereiten, braten und später in Bowls, Salat-Wraps oder als schnelle vegane Frikadelle verwenden. Kalt schmeckt es auch mit Dip, warm wird er im Airfryer wieder schön frisch.
Meine Kinder essen es gern klassisch mit Gurke und Sauce, ich baue mir gern daraus eine Low-Carb-Burger-Bowl mit Salat, Gewürzgurken, Zwiebeln und extra Röstaroma.

Die können richtig vielseitig sein.

Drei vegane Patties auf Holzbrett

Tipps + Tricks

für “veganes Patty”

✔ Tofu gut ausdrücken

  • Je weniger Wasser im Tofu bleibt, desto besser hält das Patty. Am einfachsten geht es zwischen Küchenpapier mit einem schweren Topf obendrauf.

✔ Champignons nicht roh verwenden

  • Brate sie trocken an, bis die Flüssigkeit verdampft ist. So wird der Geschmack intensiver und die Masse stabiler.

✔ Nicht zu früh wenden

  • Erst wenden, wenn die Unterseite gut gebräunt ist. Sonst kann das Patty kleben bleiben oder brechen.

✔ Glutenfrei kochen

  • Verwende glutenfreie Tamari statt Sojasauce. Auch vegane Worcestersauce nur nutzen, wenn sie ausdrücklich glutenfrei ist.

✔ Meal Prep

  • Die ungebratenen Patties kannst du ca. 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Am besten mit Backpapier trennen, damit sie nicht zusammenkleben.

✔ Aufbewahrung + Einfrieren

  • Gebratene Patties halten im Kühlschrank ca. 3 Tage.
  • Eingefroren halten sie ca. 2–3 Monate und werden im Airfryer bei 180 °C ca. 10 Minuten wieder warm.

▶ Weißt du was super zu diesen veganen Pattys passt?


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

❔ Kann ich das Patty auch als vegane Frikadelle servieren?

Ja, das klappt sehr gut. Forme die Masse dafür kleiner und etwas runder. Für einen klassischeren Frikadellen-Geschmack kannst du eine kleine Prise Majoran oder Muskat ergänzen. Für Burger würde ich Kräuter eher sparsam verwenden.

❔ Warum muss das Patty kühlen?

Die Kühlzeit hilft Leinsamen, Mandelmehl und Kichererbsenmehl beim Nachziehen. Dadurch wird das Patty stabiler und lässt sich besser braten. Wenn es schnell gehen muss, reichen ca. 10 Minuten im Gefrierfach.

❔ Kann ich das vegane Patty ohne Nüsse machen?

Ja, du kannst die Mandeln durch Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne ersetzen. Sonnenblumenkerne schmecken neutraler, Kürbiskerne kräftiger. Wichtig ist, sie fein zu hacken und nicht komplett zu Mehl zu mahlen, damit etwas Struktur bleibt.

❔ Welche Sauce passt am besten dazu?

Eine klassische Burger-Sauce passt am besten: vegane Mayo (schau mal hier meine → einfache vegane Mayo), Senf, fein gehackte Gewürzgurke, Gurkenwasser, Zwiebelpulver und eine kleine Prise Erythrit. Für eine leichtere Sauce kannst du einen Teil der Mayo durch ungesüßten Sojajoghurt ersetzen.

❔ Kann ich die Masse vorbereiten?

Ja, die Masse kann ca. 24 Stunden im Kühlschrank stehen. Danach kurz durchkneten und formen. Falls sie fester geworden ist, gib 1 TL Sojajoghurt oder Sojasauce dazu, bis sie wieder gut formbar ist.

Lass es dir schmecken! Dany

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