120gKnollensellerie, grob gewürfeltoder 150–180 g braune Champignons oder 1 zusätzliche Karotte + 1 kleines Stück Lauch
2Knoblauchzehen
2ELTomatenmark
650mlkräftige Gemüsebrühe
2ELTamari oder Sojasaucefür glutenfrei: Tamari verwenden
1TLmittelscharfer Senf
1TLdunkler Balsamico
2TLHefeflocken
1Lorbeerblatt
1TLgetrockneter Thymian
schwarzer Pfeffer
½TLAhornsirupoptional
1PriseRauchsalzoptional
So geht´s
Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alternativ gehen auch 200 °C Umluft.
Zwiebeln, Karotten, Knollensellerie oder die gewählten Alternativen zusammen mit dem Knoblauch in eine hohe ofenfeste Auflaufform oder in einen gusseisernen Topf/Bräter geben. Mit dem Öl gut mischen.
Das Gemüse 40–50 Minuten rösten, bis es deutlich gebräunt, weich und aromatisch ist. Nach etwa der halben Zeit einmal umrühren.
Tomatenmark unterrühren und alles weitere 8–10 Minuten rösten, damit das Tomatenmark dunkler wird und kräftig mitröstet.
Brühe, Tamari, Senf, Balsamico, Hefeflocken, Lorbeer, Thymian, Pfeffer und optional Ahornsirup oder Rauchsalz zugeben. Einmal gut umrühren und die gerösteten Stellen vom Boden lösen.
Die Form oder den Bräter noch 5–10 Minuten im heißen Ofen stehen lassen, damit sich alles verbindet. Der Ofen kann dabei auch schon ausgeschaltet sein.
Lorbeerblatt entfernen. Die Sauce direkt in der Form oder im Bräter fein pürieren. Wenn du sie noch feiner möchtest, gib alles in einen guten Mixer.
Falls sie zu dick ist, etwas mehr Brühe ergänzen. Falls sie noch etwas kräftiger werden soll, kurz offen stehen lassen oder 2–3 Minuten auf dem Herd einkochen.
Noch einmal abschmecken und heiß servieren oder vollständig abkühlen lassen und portionsweise einfrieren.
Varianten
Rotwein-Version: Ersetze 150 ml Brühe durch trockenen Rotwein. Dadurch wird die Sauce etwas tiefer und festlicher, ohne komplizierter zu werden. Besonders gut für Klöße, Kartoffelpüree oder Gästeessen.
Steinpilz-Version: Gib 2–3 getrocknete Steinpilze zusammen mit der Brühe dazu. Sie weichen in der heißen Flüssigkeit weich und bringen deutlich mehr Umami mit. Danach einfach mitpürieren.
Rosmarin-Thymian-Version: Lege beim Rösten 1 kleinen Rosmarinzweig und etwas extra Thymian mit in die Form. Das gibt der Sauce eine winterliche, herzhafte Richtung und passt besonders gut zu Ofenkartoffeln oder Bratlingen.
Sahnige Mandelmus-Version:Rühre nach dem Pürieren 2–4 TL helles Mandelmus unter die heiße Sauce. Dadurch wird sie etwas weicher, runder und leicht cremiger, ohne ihren dunklen Charakter zu verlieren. Falls nötig, mit 1–2 EL Brühe glattrühren.
Champignon-Deluxe-Version: Nimm komplett nur braune Champignons statt Sellerie oder Karotte. Die Sauce wird dadurch erdiger, dunkler und etwas kräftiger im Geschmack. Ein Hauch Ahornsirup balanciert das sehr schön aus.
Thermomix®-Anleitung
Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Zwiebeln, Karotten, Sellerie oder Alternative und Knoblauch in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
Das Gemüse mit dem Öl in eine hohe Auflaufform oder einen gusseisernen Bräter umfüllen und 30 Minuten rösten.
Tomatenmark einrühren und weitere 5 Minuten rösten.
Brühe, Tamari, Senf, Balsamico, Hefeflocken, Lorbeer, Thymian, Pfeffer und optional Ahornsirup zugeben und 20 Minuten offen im Ofen garen.
Lorbeer entfernen, alles zurück in den Mixtopf geben und 30 Sek./Stufe 8, dann 20 Sek./Stufe 10 fein pürieren.
Bei Bedarf mit etwas Brühe anpassen oder kurz nachziehen lassen.
Airfryer-Tipp
Für eine kleine Menge kannst du das Gemüse auch im Airfryer rösten:
bei 190 °C etwa 18–22 Minuten, zwischendurch 1–2-mal schütteln. Danach mit den restlichen Zutaten in einen kleinen Topf oder Mini-Bräter geben, kurz weich schmoren und fein pürieren. Das ist besonders praktisch, wenn du nur für 2–3 Personen Sauce brauchst.
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Freu dich auf weitere schnelle, einfache + köstliche vegane Rezepte! Dany