Zart, nussig + gelingsicher
↓ Zum Rezept Dieser vegane glutenfreie Marmorkuchen schmeckt wie ein klassischer Marmorkuchen und ist ganz nebenbei auch noch Low Carb. 💚
Inhalt:

Spannender Anschnitt
Es gibt Kuchen, bei denen schon der erste Anschnitt entscheidet, ob man innerlich jubelt oder leise seufzt. Gerade bei veganem und glutenfreiem Rührkuchen ist diese Stelle heikel: außen schön, innen dann manchmal noch zu weich, zu dicht oder einfach nicht so, wie man es sich erhofft hat.
Und glaubt mir, ich habe viele Versuche unternommen. Lecker war es immer – aber nicht so, wie ich es wollte (manchmal kann ich hartnäckig sein 😉). Denn: Das Ziel war nicht irgendein Ersatzkuchen, sondern ein veganer glutenfreier Marmorkuchen, der beim Kaffeetrinken wirklich Freude macht und schmeckt (und sogar in eine vegane Low Carb Ernährung passt).
“ Das war tricky – jetzt schmeckt´s. “
🥬 YUM
Dieser vegane glutenfreie Marmorkuchen schmeckt nussig, vanillig und sanft schokoladig, ohne trocken zu wirken. Die helle Krume bleibt weich, der dunkle Teil bringt Tiefe, und zusammen entsteht genau dieser klassische Marmorkuchen-Moment. 😋
💚 FLOW
Gemahlene Mandeln liefern unter anderem Magnesium und Vitamin E und da dieser Kuchen Low Carb ist, lässt er deinen Blutzuckerspiegel entspannt und du bekommst keinen Heißhunger. Wenn du dich glutenfrei ernährst, ist dieser Kuchen eine richtig schöne süße Option zum Wohlfühlen.
YumFlow–Optionen
↗ Protein–Upgrade
– proteinreicher für Sättigung + Fokus:
Ersetze ca. 80 g Sojajoghurt durch eine festere, proteinreichere Soja-Alternative wie ungesüßten Soja-Skyr. Wenn nötig, gib 1–2 TL Mandeldrink extra dazu, damit der Teig streichfähig bleibt. Dazu gönn dir einfach noch einen Klecks proteinreichen veganen Quark (z.B. mit Beeren).
↘ Low-Carb–Option
– kohlenhydratbewusst für sanfte Energie:
Der Kuchen ist ja schon wirklich mit seinen 3g KH pro Portion schon sehr Low Carb (sogar Keto-tauglich). Wenn du noch weniger KH willst, lass einfach den Guss und die Drops im Kuchen weg.
⚖ für Gewichts-Balance
– Volumen ohne Reue:
Gönn dir ein normales Stück mit ein paar Beeren oder einem Löffel ungesüßtem Joghurt. Das macht richtig satt und du hast den vollen Genuss (und keine Blutzucker-Achterbahn, weil Low Carb).
So baue ich auch ganz normale Gerichte in meinen Alltag ein + bleibe in Balance →
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Rezept • Veganer glutenfreier Marmorkuchen Low Carb

Nährwerte pro Portion
Nährwerte nach EU-Daten berechnet (Netto-KH). Natürliche Abweichungen möglich.
Zutaten
Heller Grundteig
- 170 g gemahlene Mandeln
- 30 g Kokosmehl
- 10 g Flohsamenschalenpulver
- 160 g Erythrit oder Süße deiner Wahl
- 1 Pck. Backpulver 16 g
- 1 Prise Salz
- 230 g Sojajoghurt ungesüßt
- 45 ml Mandeldrink ungesüßt
- 45 ml neutrales Öl
- 2 TL Vanilleextrakt o. echte Vanille
- 1 TL Apfelessig
Dunkler Teig
- 18 g Backkakao
- 12 ml Mandeldrink ungesüßt
- 40 g zuckerfreie Schokodrops (oder fein gehackte zuckerfreie Schokolade) optional
Optionaler Guss
- 50 g zuckerfreie Schokolade
- 1 TL Kokosöl
Anleitung
- Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Trockene Zutaten mischen.
- Feuchte Zutaten mischen.
- Flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange verrühren, bis ein gleichmäßiger, dick streichfähiger Teig entsteht.
- 5 Minuten quellen lassen. Der Teig soll nun deutlich dicker sein, aber noch gut vom Teigschaber gleiten.
- Etwa zwei Drittel des Teigs in die Form geben.
- Unter den restlichen Teig Kakao und 12 ml Mandeldrink rühren. Optional die Schokodrops unterheben.
- Dunklen Teig auf den hellen setzen und mit einer Gabel in 2–3 großen Schwüngen marmorieren.
- Kuchen ca. 60 Minuten backen. Nach ca. 40 Minuten locker abdecken, falls er oben zu dunkel wird.
- Stäbchenprobe machen: ein paar feuchte Krümel sind okay, flüssiger Teig nicht.
- Kuchen mindestens 30 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herausheben und komplett auskühlen lassen.
- Für den Guss Schokolade und Kokosöl vorsichtig schmelzen und auf dem kalten Kuchen verteilen.
Varianten
- Extra-vanillig: Gib den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den hellen Teig. Das macht den Kuchen frischer und hebt die Vanillenote.
- Dunklerer Marmoreffekt: Erhöhe den Kakao im dunklen Teil auf 22 g und gib 1–2 TL Mandeldrink extra dazu. So wird der dunkle Teil kräftiger und der Marmoreffekt sichtbarer.
- Mini-Gugelhupf statt Kastenform: Der Teig funktioniert auch in einer kleinen Gugelhupfform. Durch die andere Form verteilt sich die Hitze gleichmäßiger. Backzeit etwas früher prüfen, meist ab ca. 45 Minuten.
- Muffin-Version: Verteile den Teig auf 12 Muffinförmchen und marmoriere nur kurz. Backzeit ca. 30 Minuten. Sehr praktisch für einzelne Portionen und oft etwas unkomplizierter beim Durchbacken.
- Espresso-Kakao-Note: Rühre in den dunklen Teil 1 TL kalten Espresso statt eines Teils des Mandeldrinks oder lösliches Kaffeepulver. Das schmeckt nicht direkt nach Kaffee, macht die Schokonote aber tiefer.
- Mit Guss: ca. 260 kcal | 7,5 g P | 22,2 g F | 3,3 g KH
- Mit 40 g Schokodrops, ohne Guss:ca. 244 kcal | 7,5 g P | 20,5 g F | 3,2 g KH
- Mit Guss + 40 g Schokodrops: ca. 284 kcal | 8,0 g P | 24,1 g F | 3,7 g KH
“ Lass es dir schmecken + teile: “
Hintergründe + Infos
Veganer glutenfreier Marmorkuchen Low Carb
Darum funktioniert das so gut
Der heikle Punkt bei veganem glutenfreiem Marmorkuchen ist fast nie nur eine einzelne Zutat, sondern die Balance. Gemahlene Mandeln bringen Geschmack und Saftigkeit, binden aber nicht wie klassisches Mehl. Kokosmehl nimmt Feuchtigkeit stark auf, Flohsamenschalen geben Struktur, und Sojajoghurt macht die Krume weicher und runder. Genau diese Kombination sorgt hier für einen richtig leckeren Kuchen.
Noch was zu den Zutaten
Flohsamenschalen sind bei solchen Kuchen fast ein kleiner stiller Held. Sie nehmen Flüssigkeit auf und helfen der Krume, zusammenzuhalten, ohne dass man gleich viele Spezialmehle braucht. Gleichzeitig sind sie heikel: Zu wenig davon, und der Kuchen wird instabil; zu viel davon, und die Textur kippt schnell ins Gummiartige. Die 10 g sind hier bewusst gewählt. Auch Kokosmehl braucht Respekt. Es verbessert die Balance, aber schon ein bisschen zu viel kann den Kuchen trockener und kompakter machen, als man eigentlich möchte.
Unterschied zu klassischem Marmorkuchen
Ein klassischer Marmorkuchen lebt von Zucker, Weizenmehl und Eiern. Zucker bringt Struktur und Bräunung, Mehl hält elastisch zusammen, und Eier tragen Luft und Halt. Bei einem veganen glutenfreien Marmorkuchen müssen mehrere Zutaten gemeinsam übernehmen, was dort drei Klassiker fast selbstverständlich leisten. Deshalb schmeckt und backt sich dieser Kuchen anders. Er ist etwas kompakter, aber bei guter Balance trotzdem weich, fein und saftig. Genau darin liegt seine Stärke: nicht Kopie, sondern eine eigene, stimmige Version.
Damit nichts schief geht
Der Teig soll vor dem Backen nicht flüssig aussehen. Wenn er deutlich dicker wirkt als normaler Rührteig, ist das bei diesem Rezept eher ein gutes Zeichen. Wichtig ist die Quellzeit, weil Kokosmehl und Flohsamenschalen nicht sofort ihre volle Wirkung zeigen. Außerdem lohnt es sich, den Kuchen rechtzeitig abzudecken, wenn dein Ofen stark bräunt. Und ganz wichtig: wirklich auskühlen lassen. Gerade veganes glutenfreies Gebäck wirkt warm oft weicher, als es später tatsächlich ist.
Beste Anwendung im Alltag
Für den Alltag ist dieser Kuchen sehr dankbar, weil er nicht nur frisch schmeckt. Am nächsten Tag ist die Krume oft sogar noch runder und harmonischer. Wenn du gern auf Vorrat backst, sind auch Muffins aus diesem Teig praktisch, weil sie sich leichter portionieren und transportieren lassen und als Kastenkuchen passt er gut auf den Kaffeetisch.
„ Nicht trocken oder langweilig! “

Tipps + Tricks
für “Veganer glutenfreier Marmorkuchen”
✔ Weniger ist mehr
- Für einen schönen Marmoreffekt reichen drei bis vier große Bewegungen mit der Gabel völlig. Wenn du zu intensiv rührst, verschwimmt die Zeichnung und der Kuchen verliert genau den Kontrast, der ihn so hübsch macht.
- Auch beim Guss gilt eher Zurückhaltung. Ein dünner Schokofilm sieht eleganter aus und lässt Vanille, Kakao und Mandelbasis besser zusammenarbeiten.
✔ Ganz genau abwiegen
- Gerade Kokosmehl und Flohsamenschalen sind keine Zutaten zum freien Schätzen. Schon kleine Abweichungen verändern die Textur deutlich.
✔ Die Quellzeit nicht überspringen
- Erst nach etwa 5 Minuten zeigt der Teig seine echte Konsistenz. Vorher wirkt er oft noch zu weich.
✔ Für schöne Scheiben komplett auskühlen lassen
- Warm geschnitten wirkt der Kuchen weicher und etwas feuchter. Kalt lässt er sich deutlich sauberer anschneiden.
✔ Glutenfrei backen
- Achte bei Backpulver, Schokolade und eventuellen Drops darauf, dass sie wirklich glutenfrei gekennzeichnet sind.
✔ Meal Prep
- Der Kuchen lässt sich gut am Vortag backen, weil Geschmack und Krume nach einigen Stunden oft noch harmonischer wirken.
✔ Aufbewahrung + Einfrieren
- Luftdicht verpackt hält er im Kühlschrank ca. 4 Tage.
- In Scheiben eingefroren hält er sich im Tiefkühler ca. 2 Monate und taut unkompliziert wieder auf.
▶ Liebst du vegane Leckereien?
- Wenn du noch mehr glutenfreie vegane Rezepte suchst dann schau mal hier: → vegane glutenfreie Rezepte
- oder entdecke den klassischen veganen Marmorkuchen → klassischer veganer Marmorkuchen 😋
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
❔ Kann ich statt Sojajoghurt etwas anderes nehmen?
Theoretisch ja. Achte nur darauf, dass dein pflanzliches Joghurt nicht zu dünnflüssig ist (Soja ist oft etwas fester). Mit einer dünneren Alternative kann die Balance schnell kippen.
❔ Warum werden vegane glutenfreie Kuchen manchmal innen zu weich?
Weil mehrere sensible Faktoren zusammenkommen: wenig klassische Stärke, viel Bindearbeit durch Ersatz-Zutaten und oft zu viel Fett oder Flüssigkeit. Genau deshalb ist bei solchen Rezepten das Verhältnis so wichtig. Warm wirken sie außerdem fast immer weicher als vollständig ausgekühlt.
❔ Kann ich den Kuchen lieber als Muffins backen?
Ja, das klappt sehr gut. Muffins sind oft sogar etwas unkomplizierter, weil sie gleichmäßiger durchbacken.
❔ Muss der Guss sein?
Nein. Ohne Guss bleibt der Kuchen nussiger und noch alltagstauglicher. Mit Guss wird er schokoladiger und ein bisschen mehr Kaffee-und-Kuchen-Dessert. Beides funktioniert, je nachdem, wie du ihn servieren möchtest.
❔ Warum schmeckt der Kuchen am nächsten Tag oft noch besser?
Weil sich die Krume nach dem Auskühlen und Ruhen noch etwas setzt. Vanille, Kakao und die nussige Basis wirken dann runder, und der Kuchen lässt sich meist sauberer schneiden. Gerade bei veganem glutenfreiem Gebäck ist das oft ein echter Vorteil.
“ Lass es dir schmecken! Dany “
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