Schmeckt ein bisschen nach früher
↓ Zum Rezept Veganes Frikassee, das herrlich vertraut schmeckt – cremig, pflanzlich und mit ordentlich Protein.💚

Ein Löffel Kindheitserinnerung
Frikassee schmeckt für mich ein bisschen nach früher: nach Mittagessen nach der Schule, meiner Mama und klassischem Hühnerfrikassee mit cremiger Sauce, Möhren, Erbsen und Reis. Heute wollte ich genau dieses Gefühl pflanzlich wieder hinkriegen.
Entscheidend sind für mich zwei Dinge: Die pflanzlichen Stückchen bekommen erst kräftige Röstaromen, und ein kleiner Spritzer Säure macht die cremige Sauce runder. So schmeckt das vegane Frikassee mild und gemütlich – aber nicht fad.
“ Cremig wie früher. “
🥬 YUM
Cremige Sauce, süße Möhren, Erbsen, Champignons und herzhaft angebratene Stückchen – genau dieses gemütliche Frikassee-Gefühl, bei dem Reis freiwillig nach mehr Sauce ruft. 😋
💚 FLOW
Mit 150 g PeasMaker ist das Grundrezept bereits proteinreich. Dazu kommen Gemüse und Ballaststoffe – ein richtiges Satt-und-zufrieden-Essen.

YumFlow–Optionen
↗ Proteinreicher
Das Grundrezept ist mit 150 g PeasMaker bereits proteinreich. Wenn du noch mehr möchtest, gib auf deinem Teller einfach etwas mehr von den Stückchen dazu.
↘ Weniger Kohlenhydrate/Low Carb
Blumenkohlreis statt Reis oder halb Reis, halb Blumenkohlreis. Das Frikassee bleibt für alle gleich.
⚖ Gewichts-Balance
Beilage passend zum Hunger portionieren oder einen Teil durch zusätzliches Gemüse ersetzen. Eine Basis – verschiedene Teller.
So baue ich auch ganz normale Gerichte in meinen Alltag ein + bleibe in Balance →
Rezept • Veganes Frikassee
Hinweis: Links, die mit einem Sternchen (*) markiert sind, sind Affiliate-Links. Wenn du über diesen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision, das fördert die weitere Existenz der gratis Rezepte. Für dich entstehen dadurch keinerlei Mehrkosten. Danke für deine Unterstützung von YumFlow!

Nährwerte pro Portion
Nährwerte nach EU-Daten berechnet (Netto-KH).Natürliche Abweichungen möglich.
Zutaten
Für die pflanzlichen Stückchen
- 150 g PeasMaker-Erbsenprotein-Stücke* - oder vergleichbare trockene pflanzliche Stückchen (PeasMaker ist meine persönliche Empfehlung – kaum Eigengeschmack und ohne Soja)
- 500 ml Gemüsebrühe - heiß (zum Quellen)
Marinade (optional)
- 5 EL Tamari - oder Sojasauce
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL Knoblauchpulver - oder Knoblauchgranulat
- 1 TL Ahornsirup - oder andere Süße
- 2 EL Pflanzenöl - neutral (z. B. Rapsöl)
- 1 Spritzer Zitronensaft - oder Apfelessig
Für das Frikassee
- 1 EL Pflanzenöl - zum Anbraten
- 2 Zwiebeln - gewürfelt
- 300 g Möhren - klein geschnitten – frisch oder TK
- 300 g TK Erbsen - oder frische
- 200 g Champignons - in Scheiben oder Stücke geschnitten
Für die cremige Sauce
- 60 g Margarine - oder vegane Butter
- 45 g Speisestärke - Mais- oder Kartoffelstärke
- 750 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Mandelmus
- 1 EL Apfelessig - oder dunkler Balsamico
- Muskat
- Pfeffer
- Salz - nach Bedarf
Zum Servieren
- Petersilie - oder andere frische Kräuter
- Basmati Reis - oder eine andere Beilage deiner Wahl
Anleitung
- Stückchen quellen: Die PeasMaker-Stücke mit heißer Gemüsebrühe übergießen und etwa 5 Minuten quellen lassen. Anschließend abgießen und wirklich gut ausdrücken.
- Stückchen marinieren: Tamari, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Ahornsirup, Öl und Zitronensaft verrühren. Die Stückchen darin etwa 30 Minuten ziehen lassen. Keine Zeit? Dann kannst du diesen Schritt überspringen und die Stückchen später direkt beim Anbraten würzen.
- Stärke anrühren: Etwa 150 ml der noch kalten Gemüsebrühe abnehmen und die Stärke darin mit einem Schneebesen vollständig glatt rühren.
- Sauce kochen: Margarine in einem Topf schmelzen. Die restlichen 600 ml Gemüsebrühe einrühren und erhitzen. Die angerührte Stärke unter ständigem Rühren zugießen und kurz aufkochen lassen, bis die Sauce cremig wird. Mandelmus, Essig, Muskat und Pfeffer einrühren. Erst zum Schluss salzen.
- Stückchen rösten: Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die ausgedrückten beziehungsweise marinierten Stückchen bei kräftiger Hitze rundherum anbraten, bis sie deutlich gebräunte Stellen bekommen.
- Gemüse braten: Zwiebeln und Möhren zugeben und etwa 5 Minuten mitbraten. Champignons hinzufügen und weitere 4–5 Minuten kräftig braten.
- Alles verbinden: Sauce und Erbsen in die Pfanne geben und alles etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen. Ist die Sauce zu dick, schluckweise Gemüsebrühe oder ungesüßte Pflanzenmilch einrühren.
- Abschmecken: Mit Muskat, Pfeffer, Salz und bei Bedarf noch einem kleinen Spritzer Zitronensaft oder Essig abschmecken. Mit Petersilie bestreuen und mit deiner Lieblingsbeilage servieren.
- (parallel kannst du ja schon mal deine Lieblingsbeilage zubereiten (z.B. Reis kochen)
Varianten
- Mit Spargel: Ersetze einen Teil der Champignons oder Möhren durch etwa 250 g grünen oder weißen Spargel. Grünen Spargel erst etwas später dazugeben, damit er noch Biss behält. Gerade im Frühling schmeckt das Frikassee dadurch frischer und etwas feiner.
- Zitrone + Kapern: Gib am Ende 1–2 EL Kapern und etwas fein abgeriebene Zitronenschale dazu. Erst danach salzen, denn die Kapern bringen bereits ordentlich Würze mit. Besonders lecker, wenn du das Frikassee etwas frischer und herzhafter magst.
- Extra pilzig: Erhöhe die Champignons auf etwa 350–400 g. Brate sie möglichst kräftig und nicht zu eng in der Pfanne an. Einen Teil kannst du separat bräunen und erst beim Servieren obenauf geben – sieht hübsch aus und bringt noch mehr Röstaroma.
- Mit fertigen veganen “Chicken-Style”-Stücken: Statt der trockenen Erbsenprotein-Stücke funktionieren auch etwa 350 g fertige vegane „Chicken“-Stücke. Quellen und Marinieren entfallen dann. Da viele Produkte bereits gewürzt sind, beim Salzen der Sauce etwas vorsichtiger sein.
Von mir entwickelt, getestet und garantiert aufgegessen: pflanzliches Essen, das schmeckt, guttut + wirklich ins Leben passt. Mehr über mich →
“ Lass es dir schmecken + teile: “
Wenn du leckere Rezepte liebst und den Alltag trotzdem unkompliziert halten willst:
Hintergründe + Infos
Veganes Frikassee
Darum funktioniert das so gut
Der wichtigste Trick ist die Reihenfolge: Die pflanzlichen Stückchen werden erst kräftig angebraten und kommen danach in die Sauce. So entstehen Röstaromen, statt dass alles nur weich darin köchelt. Möhren und Erbsen bringen leichte Süße, Champignons mehr Herzhaftigkeit – und ein kleiner Spritzer Säure macht die cremige Sauce runder, ohne sauer zu schmecken.
Welche pflanzlichen Stückchen passen?
Ich mag PeasMaker*, weil die Stückchen relativ neutral schmecken und sich gut würzen lassen. Andere trockene Erbsen- oder Sojastücke funktionieren genauso. Für ein Tofu-Frikassee nimm festen Naturtofu und brate ihn kräftig an. Auch fertige vegane Chicken-Stücke gehen – dann kannst du Quellen und Marinieren meist komplett überspringen.
Die Sache mit der cremigen Sauce
Speisestärke immer zuerst mit kalter Flüssigkeit glatt rühren und erst dann in die heiße Sauce geben. So entstehen deutlich weniger Klümpchen. Wird das Frikassee beim Stehen oder am nächsten Tag sehr dick, ist nichts schiefgegangen: Einfach beim Erwärmen etwas Brühe oder ungesüßte Pflanzenmilch einrühren.
„ Könnte ich mich reinlegen ! “

Tipps + Tricks
für “Veganes Frikassee”
✔ Gut ausdrücken
- Je weniger Wasser nach dem Quellen in den Stückchen steckt, desto besser nehmen sie die Marinade auf und desto schöner bräunen sie später.
✔ Pfanne nicht überfüllen
- Champignons und Stückchen brauchen Hitze. Ist die Pfanne zu voll, ziehen sie Wasser und köcheln eher, als dass sie Röstaromen bekommen.
✔ Erbsen erst zum Schluss
- Gib die Erbsen erst zusammen mit der Sauce dazu. So bleiben sie grüner, behalten etwas Biss und zerkochen nicht unnötig.
✔ Glutenfrei genießen
- Verwende Tamari statt normaler Sojasauce und achte auch bei der Gemüsebrühe auf eine glutenfreie Variante.
✔ Meal Prep
- Das Frikassee kannst du problemlos am Vortag kochen. Beim Erwärmen wird die Sauce meist etwas dicker – einfach mit etwas Brühe oder ungesüßter Pflanzenmilch wieder cremig rühren.
✔ Aufbewahrung + Einfrieren
- Gut verschlossen hält sich das Frikassee etwa 2–3 Tage im Kühlschrank.
- Portionsweise kannst du es etwa 2–3 Monate einfrieren. Langsam erwärmen und anschließend die Konsistenz mit etwas Flüssigkeit anpassen.
▶ Liebst du cremige Soßen?
- Dann probier doch mal meine herzhafte → vegane Bratensoße 😋
- oder stöbere durch meine Sammlung → Saucen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
❔ Kann ich TK-Gemüse nehmen?
Ja. TK-Erbsen direkt am Ende zugeben. TK-Möhren vorher kurz mitbraten, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.
❔ Muss ich die Stückchen marinieren?
Nein. Wenn es schnell gehen soll, direkt anbraten und dabei mit Tamari, Knoblauch- und Zwiebelpulver würzen.
❔ Warum wird die Sauce später so dick?
Die Stärke bindet beim Abkühlen weiter. Beim Erwärmen einfach etwas Brühe oder Pflanzenmilch einrühren.
❔ Was passt dazu?
Klassisch Reis, aber auch Kartoffeln oder Brot. Für weniger Kohlenhydrate passen Blumenkohlreis oder halb Reis, halb Blumenkohlreis.
“ Lust auf mehr Wohlfühlgerichte? “
Wenn dir dieses vegane Frikassee gefällt, warten bei YumFlow noch mehr einfache pflanzliche Rezepte auf dich, die guttun + im Alltag wirklich machbar sind. Wie wäre es zum Beispiel mit meinen → knusprigen Polenta Schnitten – außen goldig, innen weich und richtig gut zu cremigen Saucengerichten? Und auch, wenn du sonst eher vegetarisch kochst oder für Flexitarier mitdenkst, findest du hier viele Ideen, die unkompliziert, alltagstauglich und richtig lecker sind.💚
Weitere Leckereien 😋:
Rezept merken statt später suchen?
Speichere dir dieses Rezept in deiner kostenlosen Merkliste und finde es jederzeit schnell wieder.
✔️ ich habe schon ein Konto. → einloggen
Schreib mir gern 💚
Gefällt das Rezept
“Veganes Frikassee”
oder hast du einen eigenen Trick auf Lager?
Ich freu mich sehr über einen
Kommentar von dir + deine Bewertung:
▼














