veganer Hefeteig süß Grundrezept, Hefegebäck in Form

Veganer Hefeteig süß
Grundrezept


↓ Zum Rezept Dieses süße vegane Hefeteig Grundrezept ist die gelingsichere fluffige Basis für Zopf, Schnecken + Blechkuchen. 💚

Vanille Aroma für die Küche

Ein warmer Ofen, leise Musik und der Duft, der durchs ganze Zuhause zieht. Genau dafür liebe ich diesen süßen Hefeteig.

Dieses Grundrezept ist mein „Mach’s-dir-einfach“-Teig: nicht kompliziert, aber trotzdem zart und fluffig. Und er ist so variabel: leckere Varianten unten im Rezept! Ab jetzt hast du immer einen Plan, wenn spontan „was Süßes“ gefragt ist. 😊

Hefeteig im Ofen riecht nach Zuhause.


🥬 YUM

Buttrig-zart, fein süß und mit genau der richtigen, fluffigen Krume. Dieser Teig ist die Allround-Basis für alles, was nach Zimt, Vanille, Streuseln oder Marmelade ruft. 😋

💚 FLOW

Wenn du die Vollkorn-Option nutzt, hält es dich länger satt + es steckt Magnesium drin – das unterstützt Muskeln + Nervensystem. Aber der größte Flow ist hier auch das kneten, kurz warten, formen.

YumFlowOptionen

ProteinUpgrade
– Protein-Boost für mehr Sättigung:

Tausche 60 g Mehl gegen 35 g veganes Proteinpulver + 25 g entöltes Sojamehl. Gib zusätzlich 30–40 ml Pflanzenmilch dazu (Proteinpulver durstet) und knete 1–2 Minuten länger,. Am besten als Schnecken (z.B. gefüllt mit Soja-Skyr) oder Brötchen backen – die bleiben trotz Upgrade schön saftig. Wenn du eine echte Protein-Teig-Variante willst: → Proteinreicher Hefeteig (folgt demnächst)

KohlenhydratOption (Low-Carb-Style)
– kohlenhydratbewusst für sanfte Energie:

Ersetze 120 g Mehl durch 60 g entöltes Mandelmehl + 60 g Weizengluten (Seitan-Fix). Erhöhe die Pflanzenmilch um ca. 50 ml und lass den Teig 10 Minuten ruhen, bevor du weiterknetest. Falls du kein Gluten hast: 80 g Mandelmehl + 40 g Sojamehl (wird etwas kompakter). Forme lieber Mini-Schnecken oder kleine Brötchen. Wenn du eine echte Low-Carb-Teig-Variante willst: → Low Carb Hefeteig (folgt demnächst)

für Gewichts-Balance
– Volumen ohne Reue:

Für Gewichts-Balance reduziere die Butter auf 50 g und gib stattdessen 70 g Apfelmus (ungesüßt) + 1 EL Sojajoghurt dazu. Das hält den Teig saftig, aber spart spürbar Fett. Wenn der Teig sehr weich wird, arbeite 10–15 g Mehl extra ein – nur so viel, bis er formbar ist.

Nährwerte gelten fürs Basis-Rezept. Optionen ändern Werte.

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Rezept
veganer Hefeteig süß Grundrezept

veganer Hefeteig süß Grundrezept, Teigkugel auf Tisch
Veganer Hefeteig süß Grundrezept
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Back-/Kochzeit1 Stunde 50 Minuten
Gesamtzeit: 2 Stunden 5 Minuten
Portionen: 12 Portionen

Nährwerte pro Portion

kcal: 230 | KH: 37g | P: 5g | F: 6g

Nährwerte nach EU-Daten berechnet (Netto-KH). Natürliche Abweichungen möglich.

Zutaten

  • 250 ml Pflanzenmilch z. B. Soja oder Hafer, lauwarm
  • 80 g Süße deiner Wahl aber zum Gehen der Hefe mindestens 1 EL "richtigen" Zucker verwenden
  • 7 g Trockenhefe oder 21 g frische Hefe
  • 500 g Weizenmehl Type 550 oder 405
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vanille Extrakt oder Vanillezucker
  • Abrieb von ½ Bio-Zitrone optional, aber sehr empfehlenswert
  • 60 g Sojajoghurt ungesüßt (macht’s saftiger)
  • 80 g vegane Butter/Margarine weich in Stücken
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Anleitung

  • Pflanzenmilch lauwarm erwärmen (nicht heiß), 1 TL Zucker einrühren, Hefe dazugeben und 5–8 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt.
  • Mehl, restlichen Zucker, Salz, Vanille, Zitronenabrieb und Sojajoghurt in eine Schüssel geben. Hefemilch dazu und 6–8 Minuten kneten (Küchenmaschine) oder 10 Minuten per Hand.
  • Weiche Butter in 3–4 Portionen einkneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
  • Schüssel abdecken, 60 Minuten warm gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist.
  • Teig kurz entgasen, nach Wunsch formen (Zopf/Schnecken/Brötchen).
  • Geformte Teile 20–30 Minuten ruhen lassen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) 20–25 Minuten backen, bis goldgelb. Nach Wunsch mit Pflanzendrink bepinseln für Glanz.

Varianten

  • Zimtschnecken: Teig rechteckig ausrollen, mit weicher Margarine bestreichen, Zimt + Zucker (oder Zimt + Vanillezucker) darüberstreuen, aufrollen und in Scheiben schneiden. In eine Form setzen, 20 Minuten gehen lassen und 22–25 Minuten backen. Danach kurz abkühlen lassen und mit Zitronenglasur toppen.
  • Hefezopf: Teig in 3 Stränge teilen, locker flechten und auf dem Blech 25 Minuten ruhen lassen. Für Glanz mit Pflanzenmilch bestreichen und optional mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen. 25–30 Minuten backen, falls er zu schnell bräunt, nach 15 Minuten mit Backpapier abdecken.
  • Streusel-Blechkuchen: Teig dünn aufs Blech drücken und 15 Minuten vorgehen lassen. Dann mit Obst (z. B. Apfel, Beeren, Pflaumen) belegen und Streusel darübergeben. Bei 180°C O/U 25–30 Minuten backen. Vorteil: Flacher Boden, viel Topping, und du kannst super gut Stücke schneiden.
  • Schoko-Brioche-Brötchen: Knete 80–100 g Zartbitterschokodrops am Ende kurz ein (nicht zu lange, sonst schmilzt es). Forme 10–12 Brötchen, lass sie 25 Minuten gehen und backe 18–22 Minuten. Warm sind sie gefährlich gut – abgekühlt bleiben sie trotzdem weich.
  • Vanille-Zitronen-Kranz: Teig ausrollen, mit Vanillezucker + Zitronenabrieb bestreuen, aufrollen und längs halbieren. Die zwei Stränge verdrehen, zum Kranz legen, 25 Minuten gehen lassen und 25–30 Minuten backen. Am Ende nur minimal glasieren – der Duft macht den Rest.
  • Übernacht-Teig: Teig nach dem Kneten 10 Minuten anspringen lassen, dann abgedeckt 8–14 Stunden in den Kühlschrank. Am nächsten Tag 30–45 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren, formen, zweite Gare wie gewohnt und backen. Geschmack wird runder, und dein Timing ist maximal entspannt.

Thermomix® Anleitung

  • Pflanzenmilch + Zucker: 2:30 Min / 37°C / Stufe 2.
  • Hefe zugeben: 10 Sek / Stufe 3. 5 Minuten im Mixtopf stehen lassen.
  • Mehl, Salz, Vanille, Zitronenabrieb, Sojajoghurt zugeben: 3 Min / Teigknetstufe.
  • Weiche Butter durch die Öffnung zugeben: 2 Min / Teigknetstufe.
  • Teig im Mixtopf oder in einer Schüssel abgedeckt 60 Min gehen lassen. Formen, 20–30 Min zweite Gare, dann backen wie oben.

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Hintergründe + Infos
veganer Hefeteig süß Grundrezept

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Darum funktioniert das so gut

Süßer Hefeteig ist „reicher“ als herzhafter: Zucker und Fett machen ihn besonders zart, können die Hefe aber auch etwas ausbremsen. Deshalb ist zu Beginn die lauwarme Hefemilch so wichtig und dann eine stabile Knetphase, damit das Glutengerüst zuverlässig trägt. Die Butter kommt bewusst erst später rein – so baut sich die Struktur auf, bevor Fett sie „weichzeichnet“. Ergebnis: fluffig, faserig, nicht bröselig.

Hefe ist vegan, keine Angst

Backhefe besteht aus “Pilzen (einzelligen Mikroorganismen) und enthält in der Regel keine tierischen Bestandteile. „Vegane Hefe“ ist meist nur ein Label.

Noch was zu den Zutaten

Du brauchst keine Eier, um einen richtig guten süßen Hefeteig zu bekommen. Sojajoghurt ist mein kleiner Alltags-Hack für Saftigkeit, weil er Feuchtigkeit bindet und die Krume zart hält. Beim Mehl kannst du flexibel sein: Type 550 gibt etwas mehr Stand, 405 wird besonders fein. Wenn du Vollkorn willst, nimm am besten Vollkornmehl nur anteilig – dann bleibt der Teig luftig.

Damit nichts schief geht

Der häufigste Hefeteig-Killer ist zu viel Hitze: Flüssigkeit, die deutlich heißer als lauwarm ist, stresst die Hefe. Der zweite Klassiker ist „zu viel Mehl“, weil der Teig anfangs klebt – das legt sich aber durchs Kneten und durch die Butter. Und drittens: Zeit. Wenn dein Raum kühl ist, gib ihm einfach ein bisschen länger.

Unterschied zum neutralen Hefeteig

Ein neutraler Hefeteig (für Pizza oder Fladen) ist meist schneller: weniger Zucker, weniger Fett, mehr Biss. Süßer Hefeteig dagegen lebt von Zartheit und Aroma – und genau deshalb braucht er die spätere Butterzugabe und etwas mehr Geduld. Dafür bekommst du diese typische, weiche Faserigkeit, die sich wie Bäckerware anfühlt.

Der Fenstertest

Knete so lange, bis der Teig elastisch wird und sich glatt zieht. Der Fenstertest ist simpel: ein kleines Stück Teig vorsichtig auseinanderziehen – wenn du fast durchgucken kannst, ohne dass es reißt, bist du goldrichtig. Beim Formen lohnt sich außerdem Spannung: lieber einmal straffer rollen oder flechten, damit der Teig beim Backen schön hochzieht statt breit zu laufen.

Beste Anwendung im Alltag

Ich nutze dieses Grundrezept wie einen Joker: gleiche Basis, andere Form – und plötzlich wirkt es wie ein neues Gebäck. Zopf für Frühstück, Schnecken für Brotdose, Blechkuchen für Besuch. Und wenn du die den Hefeteig über Nacht gehen lässt, wird’s noch entspannter: Abends vorbereiten, morgens formen, backen, fertig.

So vielseitig lecker.

veganer Hefeteig süß Grundrezept, vegane Zimtschnecken in Form

Tipps + Tricks

für “veganer Hefeteig süß Grundrezept”

✔ Nicht zu heiß

  • Lauwarm ist perfekt: Pflanzenmilch soll sich angenehm warm anfühlen, nicht heiß. So startet die Hefe sicher, ohne Stress

✔ Fett erst später

  • Vegane Butter/Margarine wirklich später: Erst Struktur kneten, dann Fett einkneten – dadurch bleibt der Teig fluffig statt kompakt.

✔ Vorsichtig mit dem Mehl

  • Nicht tot-mehlen: Wenn er leicht klebt, ist das oft genau richtig. Nach dem Gehen wird er deutlich handlicher.

✔ Doppelt gemoppelt

  • Zweite Gare macht den Unterschied: Nach dem Formen kurz ruhen lassen – dann reißt nichts auf und die Krume wird feiner.

✔ Meal Prep

  • Für entspanntes Timing den Teig nach 10 Minuten Anspringen 8–14 Stunden kalt gehen lassen und morgens nur formen + backen.

✔ Aufbewahrung + Einfrieren

  • Gebacken hält es sich luftdicht bei Raumtemperatur 2 Tage, im Kühlschrank bis 4 Tage (am besten kurz im Ofen auffrischen).
  • Rohteig hält sich im Kühlschrank 24–48 Std.
  • Eingefroren hält sich der Rohteig bis 3 Monate (über Nacht im Kühlschrank auftauen).

▶ Liebst du Hefeteig?


Häufig gestellte Fragen (FAQ):

❔ Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe nehmen?

Ja: Für dieses Rezept entsprechen 7 g Trockenhefe etwa 21 g frischer Hefe. Frische Hefe löst du am besten direkt in der lauwarmen Pflanzenmilch mit einem Teelöffel Zucker auf. Wenn sie sich gut verteilt hat, gehst du genauso weiter wie im Rezept. Geschmacklich ist beides top – Trockenhefe ist nur bequemer.

❔ Kann ich Zucker reduzieren?

Für einen weniger süßen Teig funktionieren 60 g statt 80 g sehr gut, vor allem wenn du ihn sowieso füllst oder topst. Unter 50 g wird’s oft eher „neutral“ und der typische Hefeteig-Charakter wirkt weniger rund. Ich würde dann lieber über Vanille + Zitronenabrieb Aroma geben.

❔ Warum schmeckt mein Hefeteig manchmal stark nach Hefe?

Meist liegt das an zu kurzer Gare oder zu viel Hefe. Wenn der Teig wenig Zeit hatte, bleibt der Hefegeschmack „vorn“. Lass ihn dann lieber länger gehen oder nutze die Übernacht-Gare im Kühlschrank. Dadurch wird der Geschmack deutlich milder.

❔ Kann ich Vollkornmehl verwenden, ohne dass es kompakt wird?

Ja – am besten anteilig. Starte mit 150–200 g Vollkornmehl und nimm den Rest als helles Mehl. Vollkorn zieht mehr Flüssigkeit, deshalb kann ein kleiner Schluck extra Pflanzenmilch nötig sein. Wenn du gleich 100% Vollkorn nimmst, wird’s schneller dichter – lecker, aber weniger „Wolke“.

❔ Geht das auch ohne Küchenmaschine?

Absolut. Du brauchst nur ein bisschen Geduld: Erst alles grob verrühren, dann 10 Minuten per Hand kneten (oder in Intervallen: 2 Minuten kneten, 2 Minuten Pause, wiederholen).

❔ Woran erkenne ich, dass der Teig genug gegangen ist?

Er sollte sichtbar voluminöser sein. Wenn du mit dem Finger leicht in den Teig drückst, bleibt die Delle kurz sichtbar und federt langsam zurück. Springt sie sofort komplett zurück, braucht er meist noch etwas. Fällt alles ein, war es zu lange – dann einfach kurz entgasen, neu formen und weiter geht’s.

Lass es dir schmecken! Dany

Wenn du Zimtschnecken, Hefezopf oder Streusel-Blechkuchen magst, ist dieser Teig ab jetzt dein sicherer Standard.


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