Fleisch und Wurst vegan ersetzen
Die besten Alternativen + DIY für Alltag + Familie (ohne Stress)
Du hast Lust auf die Bolognese deiner Kindheit oder einen saftigen Burger, möchtest aber Fleisch + Wurst weglassen? Die vegane Lösung ist einfacher als du denkst (+ braucht keine Fertiggerichte) – gewusst wie. 💚
Veganer Fleischersatz – Inhalte:
Wie gesund ist „Fleischersatz vegan“ wirklich?
Kommt drauf an …
Protein-Kompass
Wenn du mit Fleisch + Wurst vor allem „Sättigung + Power“ ersetzen willst, setz auf Tofu/Tempeh/Seitan/Sojagranulat + Hülsenfrüchte. Pilze + Jackfruit sind super für Textur – werden aber proteinreicher, wenn du sie mit einer Protein-Komponente kombinierst (ich zeig dir unten die schnellsten Kombis).
Mehr über veganes Eiweiß erfährst du im Guide ▶ pflanzliches Protein
Naturbelassene Basics
Alles “natürliche” ohne Zusatzstoffe wie z.B. Tofu, Tempeh, Hülsenfrüchte, Pilze, Getreide,… sind in der Regel die „Alltags-Gewinner“: nährstoffreich, vielseitig, wenig verarbeitet.
Fertigprodukte
Burger, Würstchen, Nuggets,… fertig vorbereitet aus dem Supermarkt sind praktisch und können absolut Teil eines normalen Alltags sein – aber sie enthalten je nach Produkt mehr Salz, Aromen oder Zusatzstoffe.
Mach deine Regeln
Mach es, wie es für dich in deinen Alltag passt. Wenn du willst, nimm z.B. „Fertig“ als Stress-Notfall (ab und zu darf das ruhig sein) – und baue deine Routine auf Basics + Würzprinzipien. Dann bist du entspannt, satt und unabhängig.
Hier auf meinem YumFlow Blog findest du aber viele alltagstaugliche + stressfreie vegane Rezepte, die bestimmt auch in deinen Alltag passen. Oder probier mal die einfachen DIY Ideen für vegane Wurst- und Fleisch-Alternativen hier im Beitrag.
„ Mach dir keinen Stress + genieße. “
Die wichtigsten Grundzutaten, um Fleisch und Wurst vegan zu ersetzen
einfach erklärt
Protein-Werte sind Richtwerte pro 100 g (je nach Marke/Pressgrad unterschiedlich). Bei Granulat gilt der Wert trocken, bei Hülsenfrüchten gekocht/abgetropft.

Tofu (Naturtofu)
Neutral, nimmt Geschmack wie ein Schwamm auf – perfekt für Pfannen, Hack-Style und „Streifen“. Erfahre mehr über Tofu auf der Seite ▶ Tofu zubereiten
Protein-Power: hoch (ca. 14-17 g/100 g)
Beste Kombi: mit Linsen/Bohnen oder als Crumble auf Pasta, Pizza, Wraps.
⭐ Einsteiger-Setup:
200–400 g festen Tofu in Küchenpapier drücken (5 Min), dann erst würzen + braten.

Räuchertofu
Schon würzig + „deftig“ – ideal für Brotbelag, Speckwürfel, Gyros-Style.
Protein-Power: hoch (ca. 16-21 g/100 g)
Beste Kombi: als „Speckwürfel“, für Brotzeit, Gyros-Style, Bowls.
⭐ Sofort-Trick:
150–200 g würfeln, 5–7 Min knusprig braten, fertig.

Tempeh
Fermentiert, nussig, fester Biss.
Protein-Power: sehr hoch (ca. 20 g/100 g)
Beste Kombi: als „deftige“ Streifen + schnelle Soße (Soja + Ahorn + Zitrone).
⭐ Schmeckt er etwas bitter?
Dann 3–4 Min in Wasser simmern lassen, abgießen, dann marinieren + braten.

Seitan (Weizengluten)
Am „fleischigsten“ in Textur – super für Gyros, Schnitzel, Würstchen.
Protein-Power: sehr hoch (ca. 18–30 g/100 g, je nach Produkt)
Beste Kombi: klassisch kombinieren wie Gyros, Schnitzel, Würstchen.
⭐ Hinweis:
glutenhaltig. Wenn du glutenfrei willst, nutze Tofu/Pilze/Hülsenfrüchte.

Schnetzel + Granulat (texturiert) – aus Soja, Erbsenprotein, Sonnenblumenkernen …
Sehr praktisch für Bolognese, Gulasch, Geschnetzeltes – schmeckt erst nach dem Würzen.
Protein-Power: hoch (ca. 51 g/100 g trocken – zubereitet deutlich weniger)
Beste Kombi: mit Bohnen/Linsen „strecken“.
⭐ Wichtig:
Immer einweichen, ausdrücken (!), dann anbraten – sonst bleibt’s schwammig.

Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen)
Sattmacher + „Hack“-Basis, Bratlinge, Eintöpfe.
Protein-Power: mittel bis hoch (ca. 8,5-9 g/100 g)
Beste Kombi: mit Pilzen für Hack-Textur oder als Bratlinge.
⭐ Einsteiger- + Alltags-freundlich:
Dosenware ist völlig okay.

Getreide (z. B. Bulgur, Quinoa, Grünkern)
Gibt Struktur – super für Frikadellen, „Hack“-Füllungen, Braten.
Protein-Power: mittel (ca. 3-5 g/100 g gekocht)
Beste Kombi: als Struktur-Baustein + immer mit Hülsenfrüchten/Tofu koppeln

Jackfruit (grün, aus der Dose)
Faserig wie Pulled.
Protein-Power: niedrig (ca. 1–2 g/100 g)
Beste Kombi: mit Bohnen, Linsen oder einem Tofu-Topping – dann wird’s eine „richtige“ Hauptmahlzeit.
⭐ Protein-Tipp:
mit proteinreicher Beilage kombinieren.
Fleischersatz vegan
mit DIY, Mengen + Mini-Ablauf

1) Hack ersetzen
(Bolognese, Lasagne, Chili, Tacos)
Hack ist „Textur + Umami“. Hier sind 4 sichere Wege – von super schnell bis besonders authentisch. Such dir die Variante, die zu deinem Gericht passt.
A) Linsen + Pilze (am „authentischsten“ ohne Spezialprodukte)
Für 4 Portionen: 250 g Champignons fein hacken + 240 g gekochte Linsen (oder 1 Dose, abgetropft)
So geht’s: Pilze 6–8 Min kräftig anbraten, dann Linsen dazu. 2 EL Tomatenmark kurz mitrösten, mit 2–3 EL Sojasauce + Pfeffer würzen. Fertig als Hack-Basis für Sauce/Chili/Tacos.
Protein-Upgrade: Für extra Sättigung 1 Dose weiße Bohnen grob zerdrücken und unterheben – schmeckt „hackiger“ + macht’s proteinreicher.
B) Tofu-Crumble (schnellster Hack-Style)
Für 4 Portionen: 400 g fester Tofu
So geht’s: Tofu grob zerkrümeln, mit 2 EL Sojasauce + 1 TL Senf + 1 TL Paprikapulver (oder mildes Rauchsalz) mischen. In 1–2 EL Öl 8–10 Min braten, bis es „krümelig“ und leicht kross ist.
C) Sojagranulat (wenn du „wie früher“ willst)
Für 4 Portionen: 120 g Sojagranulat + 300 ml heiße Brühe
So geht’s: 10 Min einweichen, wirklich gut ausdrücken, dann 6–8 Min scharf anbraten. Erst danach Sauce dazu – sonst wird es weich.
D) Walnuss-Hack (für Bolognese, Tacos, Lasagne)
Zutaten: 120 g Walnüsse + 250 g braune Champignons, 1 EL Tomatenmark, 2 EL Sojasauce
So geht’s: Beides im Mixer krümelig hacken (nicht zu fein). In 1 EL Öl 6–8 Min. kräftig anbraten, dann 1 EL Tomatenmark + 2 EL Sojasauce dazu, kurz rösten, nach Wunsch würzen (Paprika, Pfeffer, Oregano). Ergibt „hackige“ Textur mit Umami.
Protein-Upgrade: Walnüsse sind top für Umami + Fett – für mehr Protein 150–200 g Tofu fein zerkrümeln und 3 Min mitrösten.

2) Streifen, Nuggets + Geschnetzeltes ersetzen
(Pfanne, Wraps, Salate)
Hier zählt vor allem: Röstaromen + Biss. Erst heiß anbraten, Sauce erst am Ende – dann wird’s nicht weich, sondern richtig “yummy”.
A) Knuspriger Tofu in Streifen (Einsteiger sicher)
Für 4 Portionen: 400 g Tofu, in Streifen.
Marinade: 3 EL Sojasauce + 1 EL Öl + 1 EL Stärke (macht’s knuspriger)
So geht’s: Marinieren, dann in heißer Pfanne 8–10 Min braten. Danach erst Gemüse + Sauce dazugeben.
B) Pilz-Gyros / Pilz-Geschnetzeltes (mega Umami)
Zutaten: 400 g Pilze (Austernpilze o. Kräuterseitlinge o. Champignons)
So geht’s: In Streifen schneiden. Marinade: 2 EL Sojasauce + 1 EL Öl + 1 TL Paprika (geräuchert) + 1 TL Oregano + Knoblauch. Sehr heiß 6–8 Min. braten, damit Röstaromen entstehen.
Protein-Upgrade: Dazu passt Räuchertofu-Würfel oder ein schneller Bohnen-Dip – dann wird’s eine volle Mahlzeit.
C) Tempeh-Streifen (sehr „deftig“)
Für 4 Portionen: 300–350 g Tempeh
So geht’s: In Scheiben, optional 3 Min vorgaren, dann mit 2 EL Sojasauce + 1 EL Ahornsirup + Knoblauch mischen und 6–8 Min braten.
Oder probier doch mal meinen ▶ Knusper-Tempeh mit Pasta
D) Blumenkohl-Wings/Nuggets (für „Chicken“-Vibes, Bowl + Wrap)
Zutaten: 1 Blumenkohl
So geht’s: Röschen in Teig wenden (90 g Mehl + 150 ml Wasser + Salz/Knoblauchpulver/Paprika), bei 220 °C 20 Min. backen, dann in BBQ- oder Hot-Sauce schwenken und 10 Min. nachbacken.
Protein-Upgrade: Dazu am Besten immer eine Protein-Komponente servieren (z. B. Tofu-Streifen, Bohnen-Dip, Linsen-Salat).

3) Braten ersetzen
Ein guter veganer Braten muss schnittfest sein und Soße lieben. Diese Basis ist anfängerfreundlich, günstig + gelingt ohne Spezialprodukte.
A) Linsen-Nuss-Braten
Für 1 Kastenform (ca. 8 Scheiben): 250 g gekochte Linsen, 80 g Haferflocken, 80 g gehackte Nüsse (Walnuss/Hasel), 1 Zwiebel, angebraten, 2 EL Tomatenmark + 2 EL Sojasauce
So geht’s: Alles vermengen, 10 Min quellen lassen, in Form drücken. 35–40 Min bei 180 °C backen. Danach 10 Min ruhen lassen – dann wird er schnittfest.

4) Pulled ersetzen
(Burger, Wraps, Bowls)
Pulled lebt von Fasern + BBQ-Aroma. Jackfruit ist die schnelle Abkürzung, Pilze sind die frische „Umami“-Alternative – beides klappt alltagstauglich.
A) Pulled Jackfruit (klassisch, sehr anfängerfreundlich)
Für 4 Portionen: 2 Dosen grüne Jackfruit (abgetropft) + 1 Zwiebel
So geht’s: Jackfruit abspülen, harte Stücke klein schneiden, weiche Teile zupfen. Zwiebel anbraten, Jackfruit 5 Min mitrösten, dann 150–200 ml BBQ-Sauce + 100 ml Brühe dazu, 10–15 Min köcheln lassen.
Protein-Upgrade: „Pulled“ ist Textur – mach’s zur Power-Mahlzeit mit Bohnen-Coleslaw oder einem schnellen Räuchertofu-Topping.
B) Pulled Austernpilze (wenn du „faserig“ ohne Dose willst)
Für 4 Portionen: 500 g Austernpilze
So geht’s: Zupfen, scharf anbraten, dann Sauce (BBQ oder Soja+Ahorn+Senf) kurz einreduzieren lassen. Ergebnis ist sehr „pulled“-ähnlich.
Protein-Upgrade: Kombiniere mit Bohnen-Coleslaw oder Tofu-Crumble als Topping

5) Frikadellen ersetzen
Frikadellen müssen vor allem würzig, saftig, gut formbar sein. Diese Varianten schmecken sogar kalt richtig gut. Ich bin übrigens ein riesiger “Fleischküchle”-Fan (so heißen sie bei uns in der Region 😉).
A) Linsen-Hafer-Frikadellen (klassisch, günstig, stabil)
Für 10-12 Stück: 250 g gekochte Linsen (entspricht ca. 90 g trocken), 1 Zwiebel, fein gewürfelt, 1 TL Knofi-Granulat, 60 g Haferflocken, 2 EL Tomatenmark, 2 EL Sojasauce, 1 TL Senf, 1 TL Paprikapulver, Pfeffer, Majoran, 1 „Lein-Ei“ (1 EL geschrotete Leinsamen + 3 EL Wasser: 5 Min. quellen)
So geht’s: Lein-Ei anrühren. Linsen grob zerdrücken (nicht pürieren). Alles mischen, 5 Min. ziehen lassen, formen, anbraten.
B) Bohnen-Tofu-Bratlinge (saftig + „deftiger“, sehr alltagstauglich)
Für 8-10 Stück: 1 Dose Kidneybohnen (240 g Abtropfgewicht), abgespült, 200 g Naturtofu, gut ausgedrückt, 1 kleine Zwiebel, 50–70 g Semmelbrösel o. Haferflocken, 2 EL Sojasauce, 1 TL Senf, 1 TL Kreuzkümmel + 1 TL Paprika, Pfeffer, optional Chili
So geht’s: Bohnen grob zerdrücken, Tofu zerbröseln. Mit Rest vermengen, bis die Masse formbar ist. 10 Min. ruhen lassen, anbraten.
C) Grünkern-Frikadellen (mit „Biss“, perfekt zu Soße)
Für ca. 10 Stück: 200 g Grünkernschrot, 450 ml Gemüsebrühe, 1 Zwiebel, 2 EL Sojasauce, 1 EL Öl, 2 EL Haferflocken o. Semmelbrösel, 1 EL Senf, Pfeffer, Majoran, Muskat
So geht’s: Grünkernschrot in heißer Brühe 10 Min. ziehen lassen. Zwiebel glasig anschwitzen. Alles mischen, Binder dazu, formen, anbraten.
D) Klassische vegane Frikadellen (Tofu + Semmelbrösel + Senf)
Für ca. 10 Stück: 400 g Naturtofu, 1 Zwiebel (fein gewürfelt), 1 TL Knoblauchgranulat, 80 g Semmelbrösel, 2 EL Senf, 1 EL Öl, 2 EL Sojasauce, 2 EL Tomatenmark, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Majoran, 1/2 TL Muskat, Pfeffer, Salz, 2 EL Speisestärke, 3–4 EL Wasser, Öl zum Braten
So geht’s: Tofu ausdrücken, mit Gabel zerdrücken. Zwiebelwürfel in 1 TL Öl braten. Tofu, Zwiebel, Semmelbrösel, Senf, Sojasauce, Gewürze, Stärke verkneten. 10 Minuten stehen lassen. Frikadellen formen, goldbraun braten.
Wurst vegan ersetzen
mit DIY-Optionen, die man wirklich schafft

6) „Speckwürfel“ + Wurstwürfel ersetzen
(für Eintopf, Pasta, Quiche)
Wenn du eigentlich nur die deftige Speck-Note im Gericht willst, geht das ganz einfach. Diese 3 Optionen geben dir Rauch + Umami in Minuten.
A) Räuchertofu-Speck (die einfachste + leckere Lösung)
Für 4 Portionen: 200 g Räuchertofu, klein gewürfelt
So geht’s: 1 EL Öl erhitzen, Tofu 6–8 Min braten. Dann 1 TL Sojasauce + Pfeffer + optional 1 Prise Rauchsalz – fertig als Speckwürfel-Ersatz.
B) Shiitake-Speck (für Crunch)
Für 4 Portionen: 200 g Shiitake in Scheiben
So geht’s: Mit 1 EL Öl + 1 EL Sojasauce + 1 TL Ahornsirup mischen, 12–15 Min bei 200 °C im Ofen rösten (einmal wenden). Wird knusprig und sehr „umami“.
C) Kokos-Bacon (knusprig + rauchig, 10 Min.)
Für 6 Toppings: 60 g ungesüßte Kokoschips, 2 EL Sojasauce, 1 EL Ahornsirup, 1 EL Öl, 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Knoblauchpulver, Pfeffer
So geht’s: Ofen auf 160 °C O-/U-Hitze vorheizen. Mischen, bis Kokosflocken gleichmäßig „glänzen“. Auf Backpapier geben, flach verteilen. 8–12 Minuten backen, nach 5 Min. wenden. Auskühlen (wird beim Abkühlen knusprig).

7) Bratwurst + Wiener ersetzen
Würstchen sind die „Königsdisziplin“ bei Textur – deshalb: erst die stressfreie Lösung, dann ein DIY, das wirklich machbar bleibt.
A) Supermarkt-Lösung (Stressfrei)
Wenn du gerade erst startest oder gerade sehr im Stress bist: nimm ab und zu vegane Würstchen aus dem Supermarkt als „Brücke“. Das ist absolut legitim (wenn du Zeit hast, baust du parallel deine DIY-Routine auf).
B) DIY-Würstchen (ohne „Hexenwerk“)
Würstchen „wie im Original“ sind handwerklicher als Hack oder Streifen. Deshalb eine Version, die funktioniert, ohne dich zu überfordern:
Hier ein ganz einfaches Rezept: ▶ vegane Wurst selber machen

8) Aufschnitt + Salami ersetzen
(Brotzeit, Pizza, Snackplatte)
Für Brotzeit zählt meist: salzig, würzig, leicht rauchig. Das bekommst du auch ohne perfekte „Salami-Kopie“ hin – und es fühlt sich trotzdem nach Aufschnitt an.
A) Räuchertofu-Aufschnitt (so simpel, dass es wirklich klappt)
Für 4 Personen: 200 g Räuchertofu
So geht’s: Mit Sparschäler oder Messer in hauchdünne Scheiben schneiden. Kurz in 1 TL Öl + 1 TL Sojasauce wenden, optional 1 TL Senf dazu. Kalt aufs Brot oder 2–3 Min anrösten.
B) „Salami“-Feeling (ganz einfach)
Wenn du „Salami“ willst, willst du oft: würzig + leicht fettig + rauchig.
So geht’s: Hummus + Räuchertofu + Essiggurke + Pfeffer. Das trifft das Gefühl, ohne dass du ein „Salami-Projekt“ starten musst.

9) Schnitzel vegan ersetzen
Beim Schnitzel zählt die Kombi aus Biss + Panade + Zitrone/Soße. Hier sind 3 Wege – vom Gemüse-Klassiker bis zur proteinreichen Variante.
A) Sellerie-Schnitzel (klassisch, ohne Ersatzprodukte)
Für 6-8 Scheiben: 1 kleiner Knollensellerie (ca. 700–900 g)
So geht’s: Scheiben (ca. 1–1,5 cm) 10–12 Min. in Brühe garen, abtropfen lassen. Panierstraße: Mehl → Pflanzenmilch (mit Salz/Pfeffer/Senf) → Semmelbrösel. In der Pfanne in 2–3 EL Öl goldbraun braten. Tipp: Mit Zitrone wirkt’s „klassisch“.
B) Seitan-Schnitzel (am nächsten an „Biss“, sehr proteinreich)
So geht’s: Seitan (fertig oder DIY) in flache Stücke schneiden, kräftig würzen, panieren und in der Pfanne braten. Vorteil: richtig „fleischige“ Textur.
C) Tofu-Schnitzel (einfach + mild)
So geht’s: Tofu gut ausdrücken, in Scheiben schneiden, kurz in Sojasauce/Senf marinieren, panieren, knusprig braten. Schmeckt am besten mit Zitrone + kräftiger Soße.
Pilze als Fleischersatz:
Welche eignen sich wofür?
- Austernpilze: faserig, ideal für Geschnetzeltes + Pulled
- Kräuterseitlinge: bissfest, super für „Steaks“/Scheiben
- Shiitake: starkes Umami, perfekt für „Speck“-Style
- Champignons: Allrounder, ideal in Hack-Style (Pilz + Linsen)
Kleiner Alltags-Tipp: Austernpilze bekommst du in vielen größeren Supermärkten (oft eher teurer). Wenn du sie nicht findest (oder sie dir zu teuer sind): nimm Champignons für Hack-Style oder Kräuterseitlinge (falls da) – und arbeite mit starker Marinade + heißer Pfanne für Röstaromen.
Was schmeckt am ehesten „nach Fleisch“?
- Austernpilze: faserig, ideal für Geschnetzeltes + Pulled
- Seitan (Textur)
- Sojagranulat/Sojaschnetzel (Hack/Schmorgerichte)
- Pilze + Röstaromen (Umami)
Der wichtigste Geschmackscode:
Röstaroma + Umami + Fett + Säure
heiß anbraten + Sojasauce/Tomatenmark/Miso + 1 TL Öl/Nussmus + ein Spritzer Zitrone/Essig
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Welcher Fleisch Ersatz vegan passt zu welchem Rezept?
| Du willst … | vegane Lösung | Protein Power | Perfekt für |
|---|---|---|---|
| Hack ersetzen | Tofu-Hack / Sojagranulat / Walnuss-Hack | hoch / hoch / mittel | Bolo, Chili, Lasagne, Tacos |
| Geschnetzeltes | Austernpilze / Kräuterseitlinge / Sojaschnetzel | niedrig / niedrig / hoch | Gyros, Rahm-Pfannen, Wraps |
| Wurst-Deftigkeit | Räuchertofu / Pilz-Umami | hoch / mittel | Eintöpfe, Pfannen, Brotzeit |
| Bratwurst-Style | Seitan-Wurst DIY / fertige vegane Bratwurst | sehr hoch / mittel | Grill, Currywurst, Hotdog |
| Schnitzel | Sellerie-Schnitzel / Seitan-Schnitzel / Tofu-Schnitzel | niedrig / sehr hoch / hoch | klassisches Schnitzel-Essen |
| Pulled Pork | Jackfruit / Pilz-Pulled | niedrig / niedrig | Burger, Wraps, Bowls |
| Speck-Note | Räuchertofu-“Bacon” / Shiitake / Kokos-Bacon | hoch / niedrig | Carbonara-Style, Salate, Toppings |
| Braten | Linsen-Nuss-Braten | mittel | Festessen, Sonntagsküche |
“ Lass es dir schmecken + 💚 teile: “
Tipps + Tricks
✔ Konsistenz
- Wenn etwas „weich“ wirkt: Pfanne heiß, nicht überfüllen, erst braten, dann Sauce.
✔ Geschmack intensivieren
- Deftig entsteht selten durch „viel Gewürz“, sondern durch Umami: Sojasauce, Tomatenmark, Miso, Hefeflocken.
✔ Kinder-Variante
- Milder würzen, vertraute Formen: Streifen, Würfel, Bällchen. Sauce getrennt servieren.
✔ Aufbewahrung, Einfrieren + Meal Prep
- Hack-Style (Linsen/Pilz oder Tofu-Crumble) lässt sich super einfrieren. Portionieren, flach einfrieren, dann hast du dein eigenes „Fast Food“ für Stress-Tage.
▶ Alternativen für Milchprodukte findest du hier:
- Zum Guide “Vegane Milchalternativen” 😊
Häufig gestellte Fragen (FAQ):
❔ Wie viel Protein „braucht“ eine Mahlzeit?
Kommt auf dich an – praktisch ist: Wenn du nach 2 Stunden wieder Hunger hast, fehlt oft eine Protein-Komponente. Bau sie als festen Baustein ein (Tofu/Tempeh/Linsen/Granulat).
❔ Was ist „besser“: fertige Produkte oder DIY?
Für den Alltag: beides. DIY gibt dir Routine + Kontrolle, Fertigprodukte sind okay als Brücke und für stressige Tage.
❔ Ich mag Tofu nicht – was mache ich?
Dann starte mit Pilzen (Austernpilze) oder Linsen-Hack. Viele „Tofu-Probleme“ lösen sich außerdem durch: besser ausdrücken + heißer anbraten + Umami.
❔ Wie oft ist Fleischersatz „okay“?
Wenn du dich insgesamt ausgewogen ernährst, ist ein Mix sinnvoll: häufig Basics, gelegentlich Fertigprodukte. Entscheidend ist, dass du dich damit im Alltag wohlfühlst.
❔Welche Alternative ist am besten für Kinder?
Meist Räuchertofu-Würfel, Tofu-Streifen oder Linsen-Bolognese – weil mild steuerbar und sehr vertraut im Gericht. P.S.: Räuchertofu liebt sogar unser Hund 😉
❔ Wie mache ich „Pilz/Jackfruit“-Gerichte proteinreich?
Nimm sie als Textur und kombiniere sie mit Tofu/Tempeh/Seitan oder Bohnen/Linsen – z. B. Bohnen-Coleslaw, Linsen-Salat, Tofu-Crumble als Topping.
❔ Ich will glutenfrei – was fällt weg, was bleibt?
Seitan fällt weg. Dafür sind Tofu, Tempeh, Hülsenfrüchte, Pilze, Jackfruit, Quinoa und Bohnen perfekt.
❔ Geht proteinreich auch ohne Soja?
Ja: Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Erbsen-Schnetzel/Granulat, Grünkern + (wenn ok) Seitan. Plus: Nüsse/Samen als Extra-Baustein.
“ Leg los! 💚 Deine Dany “
Meine liebsten veganen Rezepte 😋:
Viel Freude beim Entdecken der veganen Rezeptewelt!
💚 Deine Dany












