Vegane Tomatensauce mit Spaghetti und Basilikum

Rezept für Tomatensauce

mein Alltagsrezept – pflanzlich, fruchtig + fertig in 10 Min.


↓ Zum Rezept Dieses Rezept für Tomatensauce ist der Liebling meiner Kinder und von Gästen. Hier machen Tomatenmark und Olivenöl die Arbeit und raffiniertes Würzen – nicht langes Köcheln. 💚

Meine rote Küchenversicherung

Es gibt Rezepte, die wirken fast zu schlicht, bis man merkt: Genau deshalb macht man sie ständig. Diese vegane Tomatensauce ist bei mir so ein Fall. Sie steht schneller auf dem Tisch, als ich eine fertige Sauce geöffnet (und nachgewürzt) hätte.

Entstanden ist sie, weil ich eine pflanzliche Basis wollte, die für Pasta, Pizza, Auflauf und Bowls funktioniert – ohne langes Köcheln, ohne Spezialzutaten und ohne diesen müden Fertigsaucen-Geschmack. Einmal rühren, kurz erwärmen, fertig ist eine Sauce, die bei uns ständig im Einsatz ist.

Schlicht kann ziemlich genial sein.


🥬 YUM

Diese vegane Tomatensauce schmeckt fruchtig, weich und angenehm herzhaft, ohne sich in den Vordergrund zu drängeln. Tomatenmark bringt Tiefe, Olivenöl macht die Textur geschmeidig und Balsamico nimmt der Tomate die spitze Säure. 😋

💚 FLOW

Tomaten liefern Lycopin und weitere sekundäre Pflanzenstoffe; Olivenöl unterstützt die Aufnahme fettlöslicher Pflanzenstoffe aus den Tomaten. Die Sauce bleibt leicht, bringt aber Wärme, Aroma und eine verlässliche Basis auf den Teller – genau dieses einfache, gute Essen tut im Alltag oft richtig gut.

YumFlowOptionen

ProteinUpgrade
proteinreicher für Sättigung + Fokus:

Rühre gegarte braune Linsen oder eingeweichtes Lupinenhack in die warme Sauce und lass alles kurz ziehen. So bleibt der Tomatengeschmack klar, aber die Sauce trägt deutlich mehr zur Sättigung bei.

Low-CarbOption
kohlenhydratbewusst für sanfte Energie:

Die Sauce selbst ist als Tomatensauce bereits Low Carb geeignet, solange du sie passend kombinierst. Statt klassischer Pasta kannst du sie über Zoodles, gebratene Auberginenscheiben, Blumenkohlreis oder Ofengemüse geben. Besonders gut funktioniert sie, wenn du sie etwas dicker lässt.

für Gewichts-Balance
Volumen, das satt macht:

Für eine leichtere Mahlzeit die Sauce nicht reduzieren, sondern clever einsetzen: halbe Pasta-Portion, dazu ein großes Bett aus Zucchini, Spinat, Brokkoli oder Pilzen. Die Sauce bleibt großzügig, verbindet alles und macht den Teller voller, ohne dass du beim Geschmack sparen musst.

Rezept für Tomatensauce

Spaghetti mit veganer Tomatensauce und Basilikum
Rezept für Tomatensauce
mein Alltagsrezept – pflanzlich, fruchtig + fertig in 10 Min.
Zubereitung: 10 Minuten
Gesamt: 10 Minuten
Portionen: 4 Portionen

Nährwerte pro Portion

kcal: 160 | KH: 10.5g | P: 3g | F: 11.7g

Nährwerte nach EU-Daten berechnet (Netto-KH).Natürliche Abweichungen möglich.

Zutaten

  • 500 g passierte Tomaten
  • 80 g Tomatenmark
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 1-2 EL Gemüse-Brühpulver (wenn gewünscht: glutenfrei)
  • 1 Knoblauchzehe fein gerieben - oder Knoblauchgranulat
  • 1-2 EL getrocknete italienische Kräuter
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Süße deiner Wahl
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Anleitung
 

  • Basis rühren: Tomatenmark und Olivenöl in einem kleinen Topf gründlich verrühren, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht.
    vegane tomaten sauce einfaches grundrezept als alltagstaugliches veganes Rezept
  • Sauce mischen: Passata, Balsamico, Gemüsebrühpulver, Knoblauch, Kräuter, Pfeffer und Süße dazugeben und alles glatt verrühren.
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  • Sanft erwärmen: Die Sauce bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten erwärmen. Sie soll nicht sprudelnd kochen, sondern nur heiß werden und sich verbinden.
  • Final abschmecken: Wenn die Sauce zu kräftig wirkt, einen kleinen Schuss Wasser zugeben. Wenn sie mehr Tiefe braucht, 1 TL Tomatenmark oder etwas mehr Kräuter einrühren.
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Varianten

  • Als Pizza, Lasagne + Auflauf: Lass die Sauce 3–5 Minuten länger offen erwärmen, damit sie etwas dicker wird. Für Pizza und Aufläufe darf sie etwas kräftiger abgeschmeckt sein. Besonders gut passen Oregano, etwas Knoblauchgranulat und ein kleiner Extra-Löffel Tomatenmark.
  • Cremige Pastasauce: Rühre nach dem Erwärmen 2–3 EL pflanzliche Kochcreme ein, zum Beispiel Cashew- oder glutenfreie Hafercuisine. Dadurch wird die Sauce milder und weicher, ohne dass sie schwer wirken muss. Perfekt für schnelle Pasta oder eine einfache Lasagne.
  • Kräuter-Knoblauch-Version: Gib zusätzlich frisches Basilikum, Oregano oder Thymian dazu und erhöhe den Knoblauch leicht. Die Sauce wird dadurch aromatischer und passt besonders gut zu Ofengemüse, Gnocchi, Pasta oder als schnelle Basis für mediterrane Bowls.
  • Ofen-Tomaten-Version: Rühre geröstete Cherrytomaten aus Ofen oder Airfryer unter die fertige Sauce. Das gibt mehr Fruchtigkeit, leichte Süße und ein bisschen „länger gekocht“-Gefühl, obwohl du kaum mehr Arbeit hast. Sehr schön für Pasta oder Aufläufe.
  • Gemüse-Versteck-Version: Fein pürierte Möhre, Zucchini oder etwas gegarte Paprika unterrühren. Das macht die Sauce milder, leicht süßlicher und familienfreundlich.
  • Bowl-Sauce: Lass die Sauce warm und leicht dickflüssig und gib sie über Reis, Quinoa, geröstetes Gemüse oder Linsen. Sie funktioniert dann nicht nur als Sauce, sondern als verbindendes Element im Teller – besonders gut mit etwas Zitronensaft oder frischem Basilikum.

Thermomix® Anleitung

  • Tomatenmark und Olivenöl 10 Sek. / Stufe 4 verrühren.
  • Alle übrigen Zutaten zugeben, 20 Sek. / Stufe 3 mischen.
  • Anschließend 5 Min. / 80 °C / Stufe 1 sanft erwärmen.

Airfryer Tipp

Aromaboost:
  • Für mehr Tomatenaroma 150–200 g Cherrytomaten mit 1 TL Olivenöl und etwas Salz mischen und im Airfryer bei 180 °C ca. 8–10 Minuten rösten. Danach unter die fertige Sauce rühren oder als saftiges Topping darübergeben
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Hintergründe + Infos
Rezept für Tomatensauce

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Darum funktioniert das so gut

Das kleine Geheimnis dieser Sauce ist nicht langes Kochen, sondern die Reihenfolge. Wenn Tomatenmark zuerst mit Olivenöl verrührt wird, verteilt sich das Fett feiner in der Sauce. Dadurch wirkt sie geschmeidiger, voller und weniger „roh“. Tomatenmark bringt außerdem konzentriertes Aroma mit, während Passata die fruchtige Basis liefert. Genau deshalb schmeckt die Sauce schneller fertig, als man es bei nur ca. 10 Minuten erwarten würde.

Noch was zu den Zutaten

Passata ist hier ideal, weil sie fein, glatt und direkt saucentauglich ist. Tomatenmark sorgt für mehr Tiefe, Balsamico nimmt der Säure die harte Kante und ein wenig Süße hilft, wenn die Tomaten sehr kräftig sind. Beim Gemüsebrühpulver lohnt sich ein Blick auf die Zutaten: Für glutenfrei bitte wirklich ein glutenfreies Produkt nehmen. Wer Brühpulver nicht mag, kann Salz plus 1 TL Hefeflocken verwenden.

Warum diese Version nicht lange kochen muss

Viele Tomatensaucen werden lange gekocht, damit sie dick und aromatisch werden. Hier übernimmt Tomatenmark einen Teil dieser Arbeit. Es bringt bereits konzentrierten Tomatengeschmack mit, sodass die Sauce nur noch erwärmt und verbunden werden muss. Das ist perfekt für pflanzliche Rezepte im Alltag, bei denen man nicht 45 Minuten vor dem Topf stehen möchte. Für Pizza oder Auflauf darfst du sie trotzdem etwas länger eindicken lassen.

Damit nichts schief geht

Die Sauce sollte sanft erhitzt werden, nicht wild sprudeln. Zu starke Hitze kann sie schneller ansetzen lassen, vor allem durch das Tomatenmark. Wenn sie zu dick wird, hilft ein kleiner Schuss Wasser. Wenn sie zu säuerlich schmeckt, nicht sofort mehr Süße hineinkippen, sondern erst kurz ziehen lassen und dann vorsichtig nachwürzen. Tomatensauce verändert sich oft schon nach wenigen Minuten deutlich.

Beste Anwendung im Alltag

Ich liebe solche Grundrezepte, weil sie den Kopf frei machen. Du kannst diese vegane Tomatensauce einmal vorbereiten und dann völlig unterschiedlich nutzen: Montag Pasta, Dienstag Pizza, Mittwoch Bowl, Donnerstag Auflauf. Genau solche pflanzlichen Basics machen Alltagsküche leichter, weil sie nach „Gut, da ist schon etwas Leckeres im Kühlschrank“ schmecken.

Fruchtig-tomatig passt zu allem!

Vegane Tomatensauce mit Basilikum

Tipps + Tricks

für “Rezept für Tomatensauce”

  • Wenn die Sauce zu säuerlich schmeckt, hilft oft schon 1 TL Erythrit, Zucker oder Ahornsirup. Danach kurz ziehen lassen und erst dann weiter abschmecken.
  • Sanftes Erwärmen reicht völlig. Zu starke Hitze lässt Tomatenmark schneller ansetzen und macht die Sauce unnötig streng.
  • Für Pizza die Sauce etwas dicker lassen oder kurz einkochen. So weicht der Boden weniger auf.
  • Die Sauce ist glutenfrei, wenn du glutenfreies Gemüsebrühpulver verwendest. Alternativ funktionieren Salz und etwas Hefeflocken.
  • Die Sauce lässt sich gut vorbereiten und später für Pasta, Pizza, Aufläufe, Bowls oder als schneller Dip nutzen.
  • Luftdicht verschlossen hält sie im Kühlschrank ca. 4–5 Tage.
  • Portionsweise eingefroren hält sie ca. 3 Monate.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

❔ Muss ich die Tomatensauce kochen?

Nein, sanftes Erwärmen reicht bei diesem Grundrezept aus. Tomatenmark bringt bereits viel konzentriertes Aroma mit, deshalb muss die Sauce nicht lange einkochen. Wenn du sie für Pizza oder Auflauf dicker brauchst, kannst du sie aber ein paar Minuten länger offen erhitzen.

❔ Kann ich statt Passata auch stückige Tomaten verwenden?

Ja, das geht. Die Sauce wird dann etwas rustikaler und weniger glatt. Wenn du sie als Pizza- oder Pastasauce nutzen möchtest, kannst du stückige Tomaten kurz pürieren oder mit dem Löffel zerdrücken. Für Bowls oder Aufläufe dürfen kleine Tomatenstücke ruhig bleiben.

❔ Warum wird Tomatenmark zuerst mit Olivenöl verrührt?

So verteilt sich das Tomatenmark gleichmäßiger und das Olivenöl verbindet sich besser mit der Sauce. Das macht die Textur weicher und verhindert, dass oben Fett schwimmt. Es ist ein kleiner Schritt, aber genau der macht dieses schnelle Grundrezept deutlich angenehmer.

❔ Kann ich die Tomatensauce ohne Brühpulver machen?

Ja. Nimm stattdessen Salz, Pfeffer und optional 1 TL Hefeflocken. So bleibt die Sauce klar tomatig, bekommt aber trotzdem etwas mehr Würze. Wichtig ist nur, dass du am Ende abschmeckst, weil Brühpulver je nach Marke sehr unterschiedlich intensiv ist.

❔ Kann ich die Sauce kalt verwenden?

Ja, besonders als schneller Tomatendip, Wrap-Sauce oder als fruchtige Basis für Bowls. Kalt schmeckt sie etwas frischer und weniger weich als warm. Für Pizza, Pasta und Aufläufe würde ich sie trotzdem kurz erwärmen oder direkt mitbacken.

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