Entspannung im Alltag


Job, Familie, Termine – und irgendwo dazwischen du. Ich kenne das. Balance ist kein “Dauer-Zustand”, sondern Entspannung im Alltag ist eine liebevolle Praxis: kleine Anker, die dich im Chaos erden. 💚


Sofort runterkommen
3 Anker in 2 Minuten

Wenn gerade alles zu viel ist, brauchst du keine große Lösung – nur einen schnellen Reset.

  • Atme 4 Sekunden durch die Nase ein,
  • halte 7 Sekunden,
  • atme 8 Sekunden hörbar durch den Mund aus.
  • 3 Runden reichen oft, um spürbar runterzufahren.
  • Stell dich hin und schüttle Arme, Schultern, Beine 60 Sekunden. Das wirkt simpel, ist aber ein schneller „Körper-Schalter“.
  • Frag dich nur: Brauche ich gerade Wasser, Essen, Ruhe oder Bewegung?
    Das bringt Ordnung rein, wenn alles zu viel wird.

Ernährung als Ruhe-Hebel:
Entspannung im Alltag beginnt oft auf dem Teller

Entspannung ist nicht nur Mindset – dein Körper braucht echte „Bausteine“, um ruhig zu laufen.

  • Magnesium (Nerven + Muskeln + Energiestoffwechsel)
    Magnesium hilft deinem Körper, im Stressmodus nicht dauerhaft „festzuhängen“ – weil es Nerven + Muskeln bei Entspannung und Stabilität unterstützt.
    Quellen: Kürbiskerne, Mandeln, Cashews, Bohnen/Linsen, Spinat, Vollkorn
  • Omega-3 (ALA) als Basisfett (Zellmembranen + Gehirn als „Grundlage“)
    Omega-3 ist wie „Materialpflege“ für Zellen – eine ruhige Basis, die dein System langfristig belastbarer machen kann.
    Quellen: Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse, Rapsöl
  • B-Vitamine (Energie + Nerven)
    B-Vitamine helfen dir, Energie aus dem Essen zu gewinnen – und sind deshalb oft der unterschätzte Baustein, wenn du dich schnell leer fühlst.
    Quellen: Vollkorn (Hafer, Vollkornbrot), Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Nüsse + Kerne, grünes Gemüse
    Wichtig: B12 ist für Blut- + Nervenzellen zentral und sollte vegan zuverlässig über Supplement kommen.
    👉 erfahre mehr über ▶ vegane Ernährung
  • Eisen (Energie + Sauerstofftransport)
    Eisen ist wichtig, damit Sauerstoff im Körper gut ankommt – und genau das merkst du oft als „mehr Grundenergie“ im Alltag.
    Quellen: Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Tofu/Tempeh, Hafer, Quinoa, Kürbiskerne, Sesam/Tahin, Spinat.
    👉 Tipps über Eisen bei veganer Ernährung findest du in meinem Guide ▶ Eisen vegan
  • Zink (Immunsystem + Wundheilung)
    Zink unterstützt die Reparatur- und Abwehrarbeit im Körper – gerade in Stressphasen ist das ein solides Fundament.
    Quellen: Hülsenfrüchte, Nüsse + Kerne (z. B. Kürbiskerne, Sesam), Vollkorn/Hafer, Nussmuse

YumFlow-Tipp: Wenn du nur eine Sache ändere willst: baue täglich 1–2 EL Samen/Nüsse irgendwo ein (Porridge, Joghurt, Salat, Soße).


  • Gute Kohlenhydrate: Hafer, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Quinoa, Obst (lieber kombiniert statt „nackt“)
  • Teller-Combo: Gemüse/Salat + Protein + Fett zusammen essen, statt Kohlenhydrate allein.
  • Timing: regelmäßiger essen, statt „lange nichts“ + dann sehr groß.

YumFlow-Tipp: Proteinzugaben können Blutzucker-Spitzen nach dem Essen abmildern. Also immer einen Protein-Baustein einbauen.


  • Tryptophan (Baustein für Serotonin-Vorstufen)
    Quellen: Hafer, Soja (Tofu/Sojajoghurt), Kürbiskerne, Hülsenfrüchte, Nüsse
  • Tyrosin (Vorläufer für Dopamin + Noradrenalin)
    Quellen: Sojaprodukte, Bohnen/Linsen, Erdnüsse, Kerne, Vollkorn

YumFlow-Tipp: Du brauchst keine „perfekten Makros“. Du brauchst regelmäßig Essen, das dich nährt – dann wird der Kopf oft leiser, weil der Körper nicht im Mangel-Modus arbeitet.


  • Ballaststoffe täglich erhöhen: Hülsenfrüchte, Hafer, Beeren, Gemüse, Vollkorn. Ziel: regelmäßig, nicht perfekt.
  • Fermentiertes 3–5× pro Woche: Sauerkraut, Kimchi, Miso, Tempeh, Joghurt-Alternativen mit Kulturen
  • Pflanzenvielfalt: wechselnde Farben + Sorten (Beeren, Blattgrün, Hülsenfrüchte, Pilze, Kräuter) – Vielfalt füttert Vielfalt.

YumFlow-Tipp: Praktischer Start: 1 Portion Hülsenfrüchte + 1 Portion fermentiertes pro Tag (klein reicht).


YumFlow-Tipp: Pro Hauptmahlzeit eine klare Proteinquelle einplanen. Das nimmt oft Druck aus Snackverlangen. Oder schau mal in meine ▶ proteinreichen veganen Rezepte


Bewegung + Übungen:
ohne Workout-Druck

Du brauchst kein „Training“. Du brauchst Impulse, die dein System wieder in Fluss bringen.

  • Guten-Morgen-Stretch (30–60 Sek.):
    hoch strecken, Seiten wechseln, Schulterkreisen.
  • 10-Minuten-Spaziergang:
    am besten ohne Handy. Nur gehen + atmen.
  • Treppe statt Aufzug:
    klein, aber effektiv.
  • 1 Song tanzen:
    Stress raus, Stimmung rauf.

YumFlow-Tipp: Mach dir eine „Minimum-Version“: 2 Minuten Stretch + 8 Minuten Spaziergang. Das zählt. Und es ist oft genau der Reset, den du brauchst.


  • Geh raus: 10 Minuten ohne Handy, Blick in die Ferne, Schultern locker
  • Kälte + Wasser: Hände kalt abspülen oder Gesicht kurz mit kaltem Wasser – wie ein kleiner Neustart
  • „Einmal um den Block“-Regel: Wenn du festhängst: erst gehen, dann denken

YumFlow-Tipp: Wenn dein Kopf rotiert: geh zuerst 5 Minuten (auch im Flur) und entscheide erst dann, was du machst. Bewegung sortiert Gedanken oft schneller als Grübeln.


YumFlow-Tipp: Denk in „sanft + regelmäßig“: 2× pro Woche 20 Minuten Ausdauer (z. B. zügig gehen) + 3× pro Woche 10 Minuten Yoga. Das ist realistisch – und macht langfristig den größten Unterschied.


  • Studien: Musik kann messbar auf das autonome Nervensystem wirken (z. B. über Herzratenvariabilität/„Vagus-Aktivität“).
  • So nutzt du es im Alltag: Kopfhörer auf = „Signal an den Körper: jetzt runterfahren“. Lautstärke eher moderat, Rhythmus eher gleichmäßig
  • Natur-Sounds zählen auch (wenn Musik dich eher „pusht“)
  • Mini-Routine (2 Minuten): 1 Song an + gleichzeitig 4-7-8-Atmung. Du kombinierst damit zwei Anker auf einmal.

YumFlow-Tipp: Bau dir eine 3-Song-Playlist: 1 Song runterkommen, 1 Song „Körper lösen“, 1 Song gute Laune.


Entspannt kochen:
Koch-Flow statt Küchenstress

Deine Küche darf ein Ort sein, an dem du runterkommst – nicht noch ein Projekt.

  • Einfach, aber mit Genuss
    Ein Topf, ein Blech. Gemüse schneiden, würzen, ab in den Ofen.
  • Innere Werte zählen:
    Du musst nicht „kochen wie Instagram“, du musst nur essen, das dir guttut.
  • 👉 entdecke meine veganen Basics ▶ vegane Grundrezepte

YumFlow-Tipp: Mach dir 3 „Standard-Bleche“ (z. B. Brokkoli + Karotte + Kichererbsen) und wechsle nur Soßen/Toppings.


  • Nicht „alles vorbereiten“: Nur eine Sache, die dich rettet: z. B. ein Blech Ofengemüse oder ein Topf Linsen-Bolognese als Basis.
  • Keine Fertiggerichte: Wenn der Tag eskaliert, ist diese Basis dein „Ich-kann-trotzdem-gut-essen“-Anker.

YumFlow-Tipp: Wähle eine Rettungs-Basis pro Woche: z. B. Linsen-Bolognese oder Ofengemüse. Wenn du nur das hast, hast du schon 80 % weniger Stress.


  • Macht Kochen leichter: Podcast an, Licht warm, 10 Minuten langsamer werden. Wenn das Gefühl stimmt, macht es mehr Spaß.
  • Wohlfühl-Atmosphäre ist alles: Und ja, auch ein Tiefkühlgemüse-Abend kann ein „ich-tu-mir-was-Gutes-Gefühl“ sein.

YumFlow-Tipp: Mach eine „Koch-Playlist“ mit deinen liebsten “Cook-Sounds”.


  • „Gut genug“ ist hier perfekt: Ein simples Avocado-Brot kann eine liebevolle Mahlzeit sein.
  • Endlich Feierabend: Dein Ziel ist nicht Optik. Dein Ziel ist Versorgung + Ruhe.
  • Alles frisch? Alles selbst gekocht?: Nimm den Druck raus! Ein veganer Bratling vom Supermarkt o.ä. ist ab und zu absolut okay! Mach dir dazu doch noch einen Salat oder knabbere einfach ein paar Gurkenstücke mit einem Dip.

YumFlow-Tipp: Wenn du heute nur 30% schaffst: mach 30%. Das ist Stabilität.


Tipps + Tricks

So klappt es mit der Entspannung im Alltag

✔ Routinen statt Motivation

  • Wähle 1 festen Anker: morgens Stretch oder abends 4-7-8. Gleiche Zeit = weniger Denkarbeit.

✔ Bewegung als Stress-Ausgang

  • Wenn du innerlich „kribbelig“ bist: 10 Minuten gehen oder 1 Song tanzen. Das ist oft wirksamer als Grübeln.

✔ Kombinationen

  • Mach Mahlzeiten „stabil“: Gemüse + Hülsenfrüchte/Tofu + ein Fett-Topping. Das fühlt sich oft ruhiger an und sorgt für längere Ausgeglichenheit als „nur schnell Brot“.

✔ Yoga für „runterregeln“

  • 10 Minuten sanftes Yoga (Schulter + Hüfte + Vorbeuge) sind für viele der beste Ausgleich nach Bildschirm + Stress.

✔ Musik + Atmosphäre

  • Lege dir einen festen Musik-Trigger an: Kopfhörer auf = Nervensystem runter. Dein Körper lernt das schneller, als du denkst.

✔ Familienfreundlich

  • Bau eine Basis, die alle essen: Ofengemüse, Pasta-Soße, Bowl-Bausteine. Für dich kommt der Wohlfühl-Twist obendrauf (Kerntopping, extra Hülsenfrüchte).

✔ “Energieschübe” nutzen mit Meal Prep

  • Wenn du einmal Energie hast: koche doppelt und friere Portionen ein. Genau das macht Entspannung im Alltag später real, wenn der Tag dich überrollt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ):

❔ Ich bin gestresst und greife ständig zu Snacks – was hilft ohne Druck?

Erst Körper beruhigen (2 Minuten Bewegung oder Atmung), dann etwas „Stabiles“ essen (Protein + Ballaststoffe). Viele erleben dadurch weniger „Achterbahn“.

❔ Ist Yoga eher Sport oder Entspannung?

Beides. Sanftes Yoga kann Körper + Nervensystem runterregeln und wird in Studien häufig im Kontext von Stress/Angst untersucht. Wichtig ist die passende Intensität: „sanft“ zählt.

❔Welche Proteinquelle ist für Einsteiger am einfachsten?

Tofu (knusprig gebacken), Linsen (in Soße) und Kichererbsen (aus dem Ofen) sind meist am unkompliziertesten.

❔ Wie spreche ich „Psyche + Essen“ an, ohne mir selbst Druck zu machen?

Mit der Haltung „Bausteine statt Kontrolle“. Du baust Stabilität, nicht Regeln.

❔ Ich bin oft gestresst und vergesse zu essen – was dann?

Dann helfen kleine, regelmäßige Mini-Mahlzeiten (z. B. Sojajoghurt + Hafer + Beeren). Ziel ist Rhythmus, nicht „perfekt“.

❔ Fermentiertes: Muss das sein?

Nein. Aber es kann ein hilfreicher Baustein sein, weil fermentierte Lebensmittel die Mikrobiota beeinflussen können – Reaktionen sind individuell.

❔ Wie viel Bewegung braucht es, um entspannter zu werden?

Viele profitieren schon von kleinen Dosen: 10 Minuten zügig gehen können spürbar entlasten. Für langfristigen Ausgleich sind 2–3 kurze Einheiten/Woche realistisch.


Höre auf die Signale deines Körpers und deines Herzens:
Es gibt Tage, an denen dir ein Spaziergang hilft, und Tage, an denen eine Schüssel deines Lieblings-Currys die beste Medizin ist. Der wichtigste Kompass auf diesem Weg bist du selbst.


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Alles absolut alltagstauglich!