50ghelles Cashewmusalternativ: 50 g Cashewbruch oder Cashewkerne + zusätzlich heißes Wasser zum Einweichen
230mlkaltes Wasser
30gTapiokastärke
4ELHefeflockenca. 20 g
1ELApfelessig
½TLSalz
½TLKnoblauchpulveroptional
So geht´s
Cashews vorbereiten: Verwendest du Cashewmus, kannst du direkt mit dem nächsten Schritt beginnen. Cashewbruch oder ganze Cashews mit reichlich heißem Wasser übergießen und 30 Minuten einweichen. Alternativ 10 Minuten sanft kochen. Anschließend gründlich abgießen.
Basis zubereiten: Bei Cashewmus alle Zutaten direkt in einen kleinen Topf geben und mit einem Schneebesen vollständig glatt rühren. Bei Cashewbruch die abgetropften Cashews mit Wasser, Hefeflocken, Apfelessig, Salz und optional Knoblauchpulver sehr fein pürieren. Tapiokastärke zugeben, noch einmal kurz mixen und die Mischung in einen kleinen Topf gießen.
Masse Check: Die ungekochte Mischung soll dünnflüssig und vollständig glatt sein. Bei der Cashewbruch-Version dürfen keine sichtbaren Stückchen mehr vorhanden sein. Bei Bedarf noch einmal gründlich mixen.
Langsam erhitzen: Die Mischung bei mittlerer Hitze erwärmen. Dabei mit einem festen Schneebesen oder Silikonspatel ständig über den Topfboden und entlang des Randes rühren.
Elastisch kochen: Sobald dicke Schlieren und einzelne Klumpen entstehen, die Hitze etwas reduzieren und konsequent weiterrühren. Nach weiteren 2–3 Minuten verbindet sich die Masse zu einem glatten, glänzenden und deutlich dehnbaren Mozzarella.
Endpunkt prüfen: Der Mozzarella ist fertig, wenn er langsam in einem dicken Band vom Spatel fällt und beim Hochziehen weiche Fäden bildet. Er muss sich nicht vollständig vom Topfboden lösen.
Warm verwenden: Den noch warmen Mozzarella mit zwei angefeuchteten Löffeln auf Pizza, Flatbread, Lasagne, Aufläufen oder Sandwiches verteilen. Kleine Kleckse erhitzen sich gleichmäßiger als eine sehr dicke, geschlossene Schicht.Für goldene Stellen den Mozzarella zum Schluss hauchdünn mit neutralem Öl bestreichen und 1–3 Minuten unter dem Backofengrill bräunen. Dabei unbedingt beobachten.
Kalt stellen: Reste in eine verschließbare Schale füllen und abkühlen lassen. Die Basisversion wird im Kühlschrank kompakter und löffelbar, aber ohne Agar-Agar nicht sauber schnittfest.
Notizen
Infos zu den Portionen:
6 Portionen à etwa 55 g
Ergibt ungefähr 330 g und reicht je nach gewünschter Menge für etwa zwei mittelgroße Pizzen.
Varianten
Schnittfester Mozzarella mit Agar-Agar: Verwende zusätzlich 4 g reines Agar-Agar-Pulver. Verrühre das Agar-Agar zunächst mit 80 ml des Wassers in einem kleinen Topf, koche es unter Rühren auf und lasse es etwa 2 Minuten sanft kochen. Die übrigen Zutaten mit den restlichen 150 ml Wasser glatt rühren oder mixen, zur Agar-Mischung geben und weitere 3–5 Minuten unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dick und glatt ist. In eine dünn geölte Form füllen und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kühlen.
Extra käsige Version: Für einen noch kräftigeren Geschmack gib 5 g zusätzliche Hefeflocken oder 1 TL helle Misopaste zur Mischung. Bei Misopaste das Salz zunächst auf 2 g reduzieren und die warme Masse abschmecken. Diese Variante passt besonders gut zu Pizza, Lasagne und herzhaften Aufläufen.
Kräuter-Knoblauch-Mozzarella: Gib ½ TL Knoblauchpulver, ½ TL Oregano und ½ TL getrocknetes Basilikum zur kalten Mischung. Anschließend wie im Grundrezept kochen. Die würzigere Version passt besonders gut auf Pizza, zu gefüllten Broten oder als cremige Schicht in einem mediterranen Auflauf.
Pesto-Mozzarella: Rühre nach dem Kochen 1–2 TL grünes oder rotes Pesto nur grob unter die fertige Masse. Durch das kurze Unterheben bleiben einzelne Pesto-Schlieren sichtbar. Besonders schön wirkt diese Variante auf Flatbread, Pizza Bianca oder kleinen überbackenen Brotscheiben.
Rauchige Version: Ersetze einen Teil des Salzes durch Rauchsalz oder gib zwei bis drei Tropfen Flüssigrauch zur kalten Mischung. Sehr vorsichtig dosieren, damit der käsige Grundgeschmack erhalten bleibt. Die Variante passt zu warmen Sandwiches, Burgern, Pilzgerichten und herzhaften Toasts.
Mini-Mozzarella für Tomatensalat: Bereite die schnittfeste Agar-Version zu und fülle sie in kleine Silikon- oder Eiswürfelformen. Mindestens vier Stunden kühlen und anschließend vorsichtig herauslösen. Die kleinen Stücke eignen sich für Tomatensalat, Antipasti, Spieße oder eine pflanzliche Brunchplatte.
Thermomix®-Anleitung
Cashewbruch oder ganze Cashews 30 Minuten in heißem Wasser einweichen oder 10 Minuten weich kochen und anschließend gründlich abgießen. Bei Cashewmus entfällt dieser Schritt.
Cashewbruch mit Wasser, Hefeflocken, Apfelessig und Salz 40 Sek./Stufe 10 pürieren. Mit dem Spatel nach unten schieben und bei Bedarf nochmals 20 Sek./Stufe 10 mixen.
Bei der Cashewmus-Version alle Zutaten direkt in den Mixtopf geben und 20 Sek./Stufe 6 verrühren.
Tapiokastärke zugeben, falls sie bei der Cashewbruch-Version noch nicht mitgemixt wurde, und 10 Sek./Stufe 5 vermischen.
Die Masse anschließend 7 Min./100 °C/Stufe 3 erhitzen.
Mit dem Spatel vom Rand nach unten schieben. Ist die Masse noch sehr weich und fließt sofort auseinander, weitere 1–2 Min./100 °C/Stufe 3 erhitzen.
Airfryer-Tipp
Airfryer-Idee:
Den Mozzarella auf belegtem Toast, kleinen Flatbreads oder portionsweisen Aufläufen bei 180 °C etwa 4–7 Minuten erhitzen. Die weiche Masse nicht ohne Unterlage direkt in den Garkorb geben.
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Freu dich auf weitere schnelle, einfache + köstliche vegane Rezepte! Dany