vegane Maronen-Sauce
kcal: 299 | KH: 29g | P: 6.5g | F: 14.5g
Zubereitungszeit15 Minuten Min.
Gesamtzeit15 Minuten Min.
4 Personen
- 1 Stange Lauch in dünne Scheiben geschnitten
- 1 Knoblauchzehe, zerdrückt o. geschnitten oder Granulat
- 1-2 Karotten grob geschnitten
- 2 EL Pflanzenöl z. B. Rapsöl
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL milder Essig o. 1 TL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter
- 200 ml Gemüsebrühe (wenn gewünscht: glutenfrei) oder 200 ml Wasser mit entsprechender Menge Gemüsebrüh-Pulver
- 200 ml vegane Sahne oder 60 g Mandelmus + 140 g Wasser
- 200 g Maronen (vorgekocht/geschält im Vakuum) im Supermarkt erhältlich
- optional: "Süße" deiner Wahl für die Sauce z.B. 1 EL Ahornsirup, Erythrit o.ä.
Öl in der Pfanne erhitzen. Die geschnittenen Karotten und den Lauch darin anbraten (etwa 5-10 Minuten, bis sich Röstaromen bilden. Ab und zu umrühren.)
mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen
die Maronen aus der Packung lösen und grob zerdrücken, z.B. zwischen 2 Fingern oder mit einer Tasse o.ä. "zerquetschen". Es entstehen dabei größer und kleinere Stücke.
Rest der Zutaten zufügen. Nochmal etwa 10 Minuten köcheln lassen. Ohne Deckel. Dabei reduziert die Flüssigkeit und es entsteht eine cremige Sauce. Sollte sie dir zu flüssig sein, dann rühre etwas Mehl oder Stärke unter (vorher mit etwas Flüssigkeit anrühren, dass es nicht klumpt.)
Wie das duftet! Guten Appetit!
Wenn du rohe Maronen verwendest, ritze sie kreuzweise ein und röste sie 20–25 Minuten bei 200–220 °C im Ofen. Noch warm schälen und dann wie im Rezept verwenden.
- Pilz-Maronensauce: Brate 200 g Champignons oder Kräuterseitlinge gleich zu Beginn mit an. Dadurch wird die Sauce herzhafter und bekommt mehr Umami. Die Kochzeit bleibt fast gleich, nur das Anbraten darf 2 Minuten länger dauern, bis die Pilze leicht gebräunt sind.
- Zitronen-Kräuter-Version: Rühre am Ende etwas Zitronenabrieb und frische Petersilie oder Thymian ein. Das macht die Sauce frischer, ohne dass sie ihre Cremigkeit verliert. Besonders gut passt diese Variante zu Gnocchi, Ofengemüse oder gebratenem Brokkoli.
- Fein pürierte Festtagssauce: Wenn du die Sauce glatter und etwas eleganter willst, püriere sie nach dem Kochen komplett fein. Eventuell noch 1–2 EL Wasser oder Brühe ergänzen. So passt sehr schön zu Polenta, kleinen Kartoffeln oder Pilzmedaillons.
- Rustikale Stückchen-Sauce: Für mehr Textur zerdrückst du die Maronen nur grob und lässt auch die Karotten etwas stückiger. Diese Version fühlt sich besonders gemütlich an und passt toll zu breiten Nudeln, Schupfnudeln oder als cremige Sauce auf Ofengemüse.
- Trüffel-Moment: Gib erst beim Servieren ein paar Tropfen Trüffelöl oder etwas sehr fein gehackte gebratene Pilze darüber. Die Grundsauce bleibt gleich, wirkt aber sofort festlicher. Ideal, wenn du aus dem schnellen Rezept mit wenig Aufwand etwas Besonderes machen willst.
- Ofen-Gemüse-Sauce: Lass die Sauce minimal dicker einkochen und serviere sie zu geröstetem Blumenkohl, Kürbis oder Karotten aus dem Ofen. Dafür einfach am Ende 1–2 Minuten länger köcheln lassen. So haftet sie schön am Gemüse und läuft nicht zu stark davon.
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Knoblauchzehe und Karotten in den Mixtopf geben, 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Lauch hinzufügen, 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
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Öl zugeben und 4 Min./120°C/Stufe 1 andünsten.
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Tomatenmark, Essig, Gemüsebrühe, vegane Sahne und die grob zerdrückten Maronen hinzufügen. 10 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen.
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Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kräutern abschmecken.
Richtig schön wird diese Maronen-Sauce mit knusprigen Airfryer-Gnocchi.
- Koche sie nicht vor, sondern mische sie mit wenig Öl und gib sie bei 190 °C für ca. 12–15 Minuten in den Airfryer, bis sie außen goldig und leicht knusprig sind. Dann die warme Maronen-Sauce darüberlöffeln. Das passt perfekt, weil die Sauce weich und cremig ist und die Gnocchi diesen tollen Kontrast bringen.
Freu dich auf weitere schnelle, einfache + köstliche vegane Rezepte! Dany